
Bad Kissingen
Münnerstädter Str. 39, 97688 Bad Kissingen, Deutschland
Abenteuer & Allrad | Termine 2026 & Tickets
Abenteuer & Allrad in Bad Kissingen ist seit Jahren das europäische Mekka für Offroad-Fahrzeuge, Overlanding und mobiles Reisen. Auf einem rund 110.000 Quadratmeter großen Areal oberhalb der Kurstadt trifft sich die Szene, um 4x4-Serienfahrzeuge, Pick-ups, individuell ausgebaute Expeditionsmobile, Zelte, Zubehör und Innovationen von Nachhaltigkeit bis E-Mobilität zu erleben. Die nächste Ausgabe findet vom 04. bis 07. Juni 2026 statt. Ein durchdachtes Verkehrskonzept mit kostenfreien Besucherparkplätzen und permanent pendelnden Shuttlebussen sorgt für entspannte An- und Abreise. Legendär ist die Camp Area auf den Saalewiesen, in der Globetrotter aus aller Welt zusammenkommen. Auf dem weitläufigen Offroad-Parcours mit Geröll, Schlamm, Wasser und Sand zeigen Hersteller ihre Fahrzeuge im echten Terrain, während Vorträge und Workshops Know-how vermitteln – von Routenplanung über Fahrzeugtechnik bis Outdoor-Küche. Wer das authentische 4x4-Gefühl sucht, bekommt hier die komplette Bandbreite: live, nahbar und staubig.
Termine, Tickets und Programm 2026
Die wichtigsten Eckdaten zuerst: Abenteuer & Allrad 2026 läuft von Donnerstag, 04. Juni, bis Sonntag, 07. Juni, in Bad Kissingen. Der Veranstalter kommuniziert den Ticketvorverkauf für 2026 offiziell ab Frühjahr, sodass Kurzentschlossene wie Planer rechtzeitig buchen können. Für Besucher bedeutet das: Frühzeitig die Reisekette checken, die bevorzugten Messetage wählen und den Onlinekauf im offiziellen Shop einplanen. Aus Erfahrung der Vorjahre beinhalteten Tickets den kostenfreien Besucherparkplatz sowie den kostenfreien Shuttlebus zwischen Parkflächen, Camp Area und Messegelände; 2026-spezifische Konditionen werden rechtzeitig vom Veranstalter bestätigt. Wer mit Familie reist, markiert sich zusätzlich den Familientag: Am Sonntag, 07. Juni 2026, wartet ein familienfreundliches Rahmenprogramm mit Aktionen wie Kinderschminken und Malwettbewerb, dazu gelten spezielle Familientickets; Kinder bis einschließlich acht Jahre haben freien Eintritt. Das Messeprogramm selbst setzt auf Vielfalt: Neben Fahrzeugpremieren und Produktneuheiten reichen die Themen von Dachzelten, Markisen und Fahrwerken über Energiemanagement, Wasseraufbereitung und Sicherheitsausrüstung bis zu Reiseangeboten. Begleitend vertiefen Vorträge der Reihe Faszination – Abenteuer – Reise Expeditionen und Langstreckenreisen, etwa in Wüsten, Hochgebirge oder Arktisregionen. Workshops finden sowohl zentral als auch an Ständen statt; dort geben Hersteller und Ausrüster praxisnah Einblicke, beispielsweise zu Recovery-Techniken, Reifendruckmanagement oder Stau- und Innenausbaukonzepten. Die vollständige Ausstellerliste, der Geländeplan und der detaillierte Bühnenfahrplan werden vor Messestart online bereitgestellt. Tipp: Wer gezielt einzelne Marken und Ausrüster sprechen möchte, priorisiert Termine am Vormittag oder am späten Nachmittag, wenn Gänge etwas leerer sind. Für spontane Käufe lohnt zudem ein Blick auf Transportservices für sperrige Güter, die während der Öffnungszeiten gebucht werden können.
Anfahrt, Parken und Shuttle: entspannt zur Messe
Das Messegelände liegt in einem Naturschutzgebiet oberhalb von Bad Kissingen, und genau daraus folgt eine zentrale Regel: Es ist nicht möglich, mit dem eigenen Fahrzeug direkt bis zum Gelände zu fahren. Stattdessen steuern Tagesbesucher die ausgeschilderten, kostenfreien Parkflächen an und nutzen die permanent pendelnden Shuttlebusse. Aus Richtung Norden oder Süden empfiehlt sich die Autobahn A7 (Abfahrt Bad Kissingen/Oberthulba), aus Richtung Osten die A71 (Abfahrt Bad Kissingen/Oerlenbach). Ab den Abfahrten sind es nur wenige Minuten bis in die Stadt. Wichtig ist, innerhalb von Bad Kissingen konsequent der Beschilderung zu folgen und nicht nach Navigationsgerät zu fahren; so wird der Verkehr gezielt zu den Parkarealen geführt und Staus werden vermieden. Zu den ausgewiesenen Haltepunkten des Shuttle-Netzes zählen der Besucherparkplatz P1 In der Au am Flugplatz sowie P2 an der Kasernenstraße. Weitere Halte liegen in der Innenstadt (Ludwigsbrücke), am Knaus Campingpark (Bismarckstraße), am Bahnhof Bad Kissingen sowie an den Camp Areas. Die Busse verkehren während der Öffnungszeiten fortlaufend, ein Zusteigen ist an allen Haltestellen möglich. Zusätzlich steht ein Sondershuttle für Menschen mit Handicap bereit. Fahrräder sind auf dem Messegelände nicht zugelassen; am Ausgang sind Abstellmöglichkeiten vorhanden. Wer mit der Bahn anreist, fährt über die ICE-Knoten Würzburg oder Fulda und wechselt in den Regionalverkehr nach Bad Kissingen. Vom Bahnhof bringen die Shuttlebusse direkt zum Eingang. Flugreisende erreichen Bad Kissingen über die Flughäfen Frankfurt/Main, Nürnberg oder Erfurt; die Fahrzeit per Auto beträgt jeweils rund 90 Minuten. Für Piloten bietet der Flugplatz in der Au die Option, direkt in Messe-Nähe zu landen und dort in den Shuttle zu wechseln. Grundsätzlich gilt: Das Parken im Naturschutzgebiet und auf Zuwegungen ist behördlich streng untersagt. Die eingerichteten Parkflächen sind kostenlos und auf die erwarteten Besucherströme ausgelegt, sodass die Kombination aus Beschilderung und Shuttle die stressfreie und umweltverträgliche Anreise sicherstellt.
Camp Area: Übernachten, Community und Fernreisetreffen
Parallel zur Messe verwandeln die Saalewiesen in Bad Kissingen sich in die Camp Area – ein international besuchtes Fernreisetreffen, das in der Offroad-Szene Kultstatus genießt. Hier stehen Unimog, Hanomag und Expeditions-Lkw neben Pick-ups mit Wohnkabine und Buschtaxis; hier tauschen Reisende Routen, Reparaturtipps, Lieblingsspots und Grenzerfahrungen aus. Die Camp Area ist nicht nur Stellplatz, sondern lebendige Community, die den Messebesuch um Abende am Lagerfeuer und spontane Begegnungen erweitert. Anreise und Einfahrt erfolgen nach Beschilderung ab Ortseingang Bad Kissingen, die Zufahrt liegt Im Lindes. Eine Vorab-Reservierung von Stellflächen ist nicht möglich; die Zuteilung übernimmt das Team vor Ort ab dem Mittwoch vor Messebeginn. Wer nicht campen möchte, parkt bitte auf den Besucherparkplätzen; auf der Camp Area gibt es keine Parkmöglichkeiten für Tagesgäste. Die Kombination aus Messebesuch und Übernachtung in der Camp Area lohnt gleich doppelt: Vormittags die Neuheiten auf dem Gelände entdecken, nachmittags Vorträge besuchen, abends Eindrücke mit Gleichgesinnten teilen – viele Besucher beschreiben genau diese Mischung als besonderen Wert von Abenteuer & Allrad. Praktisch: Der kostenfreie Shuttle verbindet Camp Area und Messegelände in dichter Taktung, sodass auch ohne eigenes Fahrzeug jede Station bequem erreichbar ist. Für die Versorgung sind in der Stadt Gastronomie, Supermärkte und Bäckereien gut angebunden; sie liegen entlang der Shuttle-Linien. Familien profitieren am Familientag von vergünstigten Konditionen und einem auf Kinder zugeschnittenen Programm. Wer mit Kindern reist, plant idealerweise genügend Zeit für das Bestaunen großer Fahrzeuge, aber auch für Pausen ein – schattige Bereiche und Verpflegungspunkte sind ausgewiesen. Ein weiterer Vorteil der Camp Area ist das unmittelbare Feedback: Hersteller, Ausbauer und Reisende kommen abends ins Gespräch, teilen Praxiswissen zur Auswahl von Reifen, Kompressoren, Stromversorgung, Heizung oder Wasserfiltern. Viele spätere Umbauentscheidungen oder Touren entstehen genau hier im Austausch.
Offroad-Parcours und Testfahrten: Fahrzeuge im echten Terrain
Ein USP von Abenteuer & Allrad ist der Offroad-Parcours auf dem ehemaligen Militärgelände. Statt Showflächen in Hallen erleben Besucher hier, wie sich Allradfahrzeuge auf abwechslungsreichem Untergrund verhalten. Das Areal bietet Geröllfelder, Schotterpisten, Schlamm- und Wasserdurchfahrten sowie Sandbunker; je nach Streckenführung sind bis zu etwa fünf Kilometer Fahrstrecke möglich. In markierten Zonen präsentieren Hersteller ihre Modelle, demonstrieren Fahrassistenzsysteme, Achsverschränkung, Untersetzung, Watfähigkeit und Reifenwahl. Areale wie Defender Island oder weitere markenspezifische Parcours-Abschnitte erlauben fokussierte Produktpräsentationen. Für Besucher gibt es zwei Wege, Fahrdynamik zu erleben: Entweder als passive Mitfahrt im Rahmen von Herstellerpräsentationen oder als aktive Teilnahme an von Ausstellern organisierten, teils kostenpflichtigen Testfahrten, sofern der jeweilige Anbieter dies vorsieht. Sicherheit steht dabei an erster Stelle: Strecken werden durch geschultes Personal gesichert, Hinweise zu Geschwindigkeit, Gurtpflicht und Sperrzonen sind strikt einzuhalten. Wer die eigenen Anforderungen präzisieren möchte – etwa Reisen mit schwerem Aufbau auf Pisten – profitiert von Gesprächen mit Fahrwerks- und Reifenexperten vor Ort, die Fahrzeuge an den realen Hindernissen erklären. Für Foto- und Videofreunde bieten erhöhte Zuschauerbereiche einen guten Blick auf Verschränkungssektionen und Wasserdurchfahrten. Ein praktischer Tipp: Wer mehrere Marken vergleichen will, notiert die Eindrücke unmittelbar nach der Fahrt, etwa Traktion am Hang, Ansprechverhalten der Sperren oder die Reichweite der Untersetzung. So entsteht ein belastbares Bild, das später beim Kaufentscheid hilft. Parallel zum Parcours finden auf der Bühne Workshops statt, die die Brücke schlagen zwischen Theorie und Praxis – vom richtigen Reifendruck im Sand bis zu Bergemitteln wie kinetischen Seilen oder Sandblechen. Die Kombination aus Live-Fahrdynamik und tiefer Beratung macht den Mehrwert der Messe gegenüber rein digitalen Formaten aus.
Aussteller, Vorträge und Workshops: Marktüberblick mit Tiefgang
Mit mehr als 400 Ausstellern aus aller Welt bildet Abenteuer & Allrad das gesamte Spektrum der Offroad-, Caravaning- und Overlanding-Szene ab. Besucher finden Hersteller von 4x4-Serienfahrzeugen neben Spezialisten für Pick-up-Aufbauten, Expeditionskabinen, Leichtbau, Energie- und Wassersysteme, Kompressoren, Recovery-Equipment, Outdoor-Küche, Heizung, Kälte und Navigation. Reise- und Rallye-Veranstalter präsentieren Touren in Wüste, Hochland oder Dschungel, während Clubs und Communities zum Netzwerken einladen. Ein Schwerpunkt der vergangenen Jahre ist die Weiterentwicklung hin zu Effizienz und Nachhaltigkeit: Solarlösungen, Lithiumspeicher, effiziente Ladegeräte und smarte Steuerungen finden sich ebenso wie E-Antriebe und Hybridkonzepte. In Vorträgen der Reihe Faszination – Abenteuer – Reise berichten renommierte Referenten von Expeditionen in entlegene Regionen, illustriert mit Foto- und Filmsequenzen. Workshops setzen bei Praxisfragen an: Wie plant man eine Langstreckentour abseits dichter Infrastruktur? Wie dimensioniert man Strom und Wasser für autarkes Reisen? Welche Reifen und welcher Reifendruck passen zu Sand, Schotter oder Matsch? Antworten kommen von erfahrenen Reisenden und Technikern, teils direkt am Fahrzeug. Für Aussteller bietet die Messe darüber hinaus exklusive Formate wie den Abend für Aussteller mit Networking sowie logistische Services auf dem Gelände. Besucher profitieren von der Dichte an Ansprechpartnern: Statt wochenlanger Einzeltermine lassen sich auf der Messe mehrere Angebote vergleichen, Probefahrten terminieren und Ausbauten direkt begutachten. Wer Produkte gleich mitnehmen will, sollte die Transportlogistik mitdenken: Für sperrige Güter wie Dachzelte steht während der Öffnungszeiten ein kostenpflichtiger Transportservice zum Besucherparkplatz oder zur Camp Area zur Verfügung, der vor Ort gebucht und bar bezahlt wird. Die Mischung aus Marktüberblick, Erlebnis und Beratung macht den Messebesuch effektiv – sei es für den ersten Dachzeltkauf, den Umbau eines Pick-ups oder die Auswahl eines Expeditions-Lkw.
Geschichte und Besonderheiten des Messegeländes
Abenteuer & Allrad wird seit 1999 veranstaltet, initiiert von der pro-log GmbH. Austragungsort ist ein ehemaliger US-amerikanischer Raketenabwehrstandort im Bad Kissinger Stadtteil Reiterswiesen. Dieses Gelände bildet heute ein exklusives Offroad-Areal mit natürlichem Profil, das zu den attraktivsten Testgeländen Deutschlands zählt. Die Lage im Naturschutzgebiet prägt die Besucherführung: Die Zufahrten werden streng kontrolliert, und das Befahren und Parken im Naturschutzgebiet ist verboten. Entsprechend stützt sich das Verkehrskonzept auf ausgeschilderte Parkflächen und Shuttlebusse. Gleichzeitig wurde das Areal in den vergangenen Jahrzehnten kontinuierlich modernisiert: Gebäude sind restauriert, sanitäre Anlagen erneuert und die Infrastruktur digitalisiert. Ein eigenes Richtfunknetz sorgt für leistungsfähiges WLAN, die autarke Versorgung gewährleistet einen stabilen Betrieb bei Großveranstaltungen. Mit der Zeit hat sich die Messe von einer reinen Fahrzeugausstellung hin zu einem ganzheitlichen Erlebnis entwickelt, das Technik, Reisen und Gemeinschaft zusammenführt. Namhafte Marken nutzen die Plattform für Premieren und Kundendialog, während die Offroad-Community die Authentizität des Formats schätzt: Fahrzeuge bewegen sich dort, wo sie zuhause sind – im Gelände. Ergänzt wird das durch die Camp Area, die während der Messetage zum Treffpunkt internationaler Reisender wird. Für die Kurstadt Bad Kissingen ist die Veranstaltung ein wiederkehrendes Highlight: Die Stadt bietet Kultur, Gastronomie und Hotellerie; die Anbindung per Autobahn, Bahn und Shuttle erleichtert die Logistik. Für Besucher bedeutet die besondere Historie des Geländes, dass sie nicht nur Produkte sehen, sondern Technik in funktionalem Kontext erleben – von Untersetzung und Allradkonzepten bis zu Fahrwerksabstimmung und Reifenwahl. Diese Verzahnung aus Ort, Geschichte und Nutzung macht den Charakter von Abenteuer & Allrad aus: Institution, Legende, Kult – und zugleich eine praktische Schule für alle, die Offroad-Reisen leben wollen.
Quellen:
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Abenteuer & Allrad | Termine 2026 & Tickets
Abenteuer & Allrad in Bad Kissingen ist seit Jahren das europäische Mekka für Offroad-Fahrzeuge, Overlanding und mobiles Reisen. Auf einem rund 110.000 Quadratmeter großen Areal oberhalb der Kurstadt trifft sich die Szene, um 4x4-Serienfahrzeuge, Pick-ups, individuell ausgebaute Expeditionsmobile, Zelte, Zubehör und Innovationen von Nachhaltigkeit bis E-Mobilität zu erleben. Die nächste Ausgabe findet vom 04. bis 07. Juni 2026 statt. Ein durchdachtes Verkehrskonzept mit kostenfreien Besucherparkplätzen und permanent pendelnden Shuttlebussen sorgt für entspannte An- und Abreise. Legendär ist die Camp Area auf den Saalewiesen, in der Globetrotter aus aller Welt zusammenkommen. Auf dem weitläufigen Offroad-Parcours mit Geröll, Schlamm, Wasser und Sand zeigen Hersteller ihre Fahrzeuge im echten Terrain, während Vorträge und Workshops Know-how vermitteln – von Routenplanung über Fahrzeugtechnik bis Outdoor-Küche. Wer das authentische 4x4-Gefühl sucht, bekommt hier die komplette Bandbreite: live, nahbar und staubig.
Termine, Tickets und Programm 2026
Die wichtigsten Eckdaten zuerst: Abenteuer & Allrad 2026 läuft von Donnerstag, 04. Juni, bis Sonntag, 07. Juni, in Bad Kissingen. Der Veranstalter kommuniziert den Ticketvorverkauf für 2026 offiziell ab Frühjahr, sodass Kurzentschlossene wie Planer rechtzeitig buchen können. Für Besucher bedeutet das: Frühzeitig die Reisekette checken, die bevorzugten Messetage wählen und den Onlinekauf im offiziellen Shop einplanen. Aus Erfahrung der Vorjahre beinhalteten Tickets den kostenfreien Besucherparkplatz sowie den kostenfreien Shuttlebus zwischen Parkflächen, Camp Area und Messegelände; 2026-spezifische Konditionen werden rechtzeitig vom Veranstalter bestätigt. Wer mit Familie reist, markiert sich zusätzlich den Familientag: Am Sonntag, 07. Juni 2026, wartet ein familienfreundliches Rahmenprogramm mit Aktionen wie Kinderschminken und Malwettbewerb, dazu gelten spezielle Familientickets; Kinder bis einschließlich acht Jahre haben freien Eintritt. Das Messeprogramm selbst setzt auf Vielfalt: Neben Fahrzeugpremieren und Produktneuheiten reichen die Themen von Dachzelten, Markisen und Fahrwerken über Energiemanagement, Wasseraufbereitung und Sicherheitsausrüstung bis zu Reiseangeboten. Begleitend vertiefen Vorträge der Reihe Faszination – Abenteuer – Reise Expeditionen und Langstreckenreisen, etwa in Wüsten, Hochgebirge oder Arktisregionen. Workshops finden sowohl zentral als auch an Ständen statt; dort geben Hersteller und Ausrüster praxisnah Einblicke, beispielsweise zu Recovery-Techniken, Reifendruckmanagement oder Stau- und Innenausbaukonzepten. Die vollständige Ausstellerliste, der Geländeplan und der detaillierte Bühnenfahrplan werden vor Messestart online bereitgestellt. Tipp: Wer gezielt einzelne Marken und Ausrüster sprechen möchte, priorisiert Termine am Vormittag oder am späten Nachmittag, wenn Gänge etwas leerer sind. Für spontane Käufe lohnt zudem ein Blick auf Transportservices für sperrige Güter, die während der Öffnungszeiten gebucht werden können.
Anfahrt, Parken und Shuttle: entspannt zur Messe
Das Messegelände liegt in einem Naturschutzgebiet oberhalb von Bad Kissingen, und genau daraus folgt eine zentrale Regel: Es ist nicht möglich, mit dem eigenen Fahrzeug direkt bis zum Gelände zu fahren. Stattdessen steuern Tagesbesucher die ausgeschilderten, kostenfreien Parkflächen an und nutzen die permanent pendelnden Shuttlebusse. Aus Richtung Norden oder Süden empfiehlt sich die Autobahn A7 (Abfahrt Bad Kissingen/Oberthulba), aus Richtung Osten die A71 (Abfahrt Bad Kissingen/Oerlenbach). Ab den Abfahrten sind es nur wenige Minuten bis in die Stadt. Wichtig ist, innerhalb von Bad Kissingen konsequent der Beschilderung zu folgen und nicht nach Navigationsgerät zu fahren; so wird der Verkehr gezielt zu den Parkarealen geführt und Staus werden vermieden. Zu den ausgewiesenen Haltepunkten des Shuttle-Netzes zählen der Besucherparkplatz P1 In der Au am Flugplatz sowie P2 an der Kasernenstraße. Weitere Halte liegen in der Innenstadt (Ludwigsbrücke), am Knaus Campingpark (Bismarckstraße), am Bahnhof Bad Kissingen sowie an den Camp Areas. Die Busse verkehren während der Öffnungszeiten fortlaufend, ein Zusteigen ist an allen Haltestellen möglich. Zusätzlich steht ein Sondershuttle für Menschen mit Handicap bereit. Fahrräder sind auf dem Messegelände nicht zugelassen; am Ausgang sind Abstellmöglichkeiten vorhanden. Wer mit der Bahn anreist, fährt über die ICE-Knoten Würzburg oder Fulda und wechselt in den Regionalverkehr nach Bad Kissingen. Vom Bahnhof bringen die Shuttlebusse direkt zum Eingang. Flugreisende erreichen Bad Kissingen über die Flughäfen Frankfurt/Main, Nürnberg oder Erfurt; die Fahrzeit per Auto beträgt jeweils rund 90 Minuten. Für Piloten bietet der Flugplatz in der Au die Option, direkt in Messe-Nähe zu landen und dort in den Shuttle zu wechseln. Grundsätzlich gilt: Das Parken im Naturschutzgebiet und auf Zuwegungen ist behördlich streng untersagt. Die eingerichteten Parkflächen sind kostenlos und auf die erwarteten Besucherströme ausgelegt, sodass die Kombination aus Beschilderung und Shuttle die stressfreie und umweltverträgliche Anreise sicherstellt.
Camp Area: Übernachten, Community und Fernreisetreffen
Parallel zur Messe verwandeln die Saalewiesen in Bad Kissingen sich in die Camp Area – ein international besuchtes Fernreisetreffen, das in der Offroad-Szene Kultstatus genießt. Hier stehen Unimog, Hanomag und Expeditions-Lkw neben Pick-ups mit Wohnkabine und Buschtaxis; hier tauschen Reisende Routen, Reparaturtipps, Lieblingsspots und Grenzerfahrungen aus. Die Camp Area ist nicht nur Stellplatz, sondern lebendige Community, die den Messebesuch um Abende am Lagerfeuer und spontane Begegnungen erweitert. Anreise und Einfahrt erfolgen nach Beschilderung ab Ortseingang Bad Kissingen, die Zufahrt liegt Im Lindes. Eine Vorab-Reservierung von Stellflächen ist nicht möglich; die Zuteilung übernimmt das Team vor Ort ab dem Mittwoch vor Messebeginn. Wer nicht campen möchte, parkt bitte auf den Besucherparkplätzen; auf der Camp Area gibt es keine Parkmöglichkeiten für Tagesgäste. Die Kombination aus Messebesuch und Übernachtung in der Camp Area lohnt gleich doppelt: Vormittags die Neuheiten auf dem Gelände entdecken, nachmittags Vorträge besuchen, abends Eindrücke mit Gleichgesinnten teilen – viele Besucher beschreiben genau diese Mischung als besonderen Wert von Abenteuer & Allrad. Praktisch: Der kostenfreie Shuttle verbindet Camp Area und Messegelände in dichter Taktung, sodass auch ohne eigenes Fahrzeug jede Station bequem erreichbar ist. Für die Versorgung sind in der Stadt Gastronomie, Supermärkte und Bäckereien gut angebunden; sie liegen entlang der Shuttle-Linien. Familien profitieren am Familientag von vergünstigten Konditionen und einem auf Kinder zugeschnittenen Programm. Wer mit Kindern reist, plant idealerweise genügend Zeit für das Bestaunen großer Fahrzeuge, aber auch für Pausen ein – schattige Bereiche und Verpflegungspunkte sind ausgewiesen. Ein weiterer Vorteil der Camp Area ist das unmittelbare Feedback: Hersteller, Ausbauer und Reisende kommen abends ins Gespräch, teilen Praxiswissen zur Auswahl von Reifen, Kompressoren, Stromversorgung, Heizung oder Wasserfiltern. Viele spätere Umbauentscheidungen oder Touren entstehen genau hier im Austausch.
Offroad-Parcours und Testfahrten: Fahrzeuge im echten Terrain
Ein USP von Abenteuer & Allrad ist der Offroad-Parcours auf dem ehemaligen Militärgelände. Statt Showflächen in Hallen erleben Besucher hier, wie sich Allradfahrzeuge auf abwechslungsreichem Untergrund verhalten. Das Areal bietet Geröllfelder, Schotterpisten, Schlamm- und Wasserdurchfahrten sowie Sandbunker; je nach Streckenführung sind bis zu etwa fünf Kilometer Fahrstrecke möglich. In markierten Zonen präsentieren Hersteller ihre Modelle, demonstrieren Fahrassistenzsysteme, Achsverschränkung, Untersetzung, Watfähigkeit und Reifenwahl. Areale wie Defender Island oder weitere markenspezifische Parcours-Abschnitte erlauben fokussierte Produktpräsentationen. Für Besucher gibt es zwei Wege, Fahrdynamik zu erleben: Entweder als passive Mitfahrt im Rahmen von Herstellerpräsentationen oder als aktive Teilnahme an von Ausstellern organisierten, teils kostenpflichtigen Testfahrten, sofern der jeweilige Anbieter dies vorsieht. Sicherheit steht dabei an erster Stelle: Strecken werden durch geschultes Personal gesichert, Hinweise zu Geschwindigkeit, Gurtpflicht und Sperrzonen sind strikt einzuhalten. Wer die eigenen Anforderungen präzisieren möchte – etwa Reisen mit schwerem Aufbau auf Pisten – profitiert von Gesprächen mit Fahrwerks- und Reifenexperten vor Ort, die Fahrzeuge an den realen Hindernissen erklären. Für Foto- und Videofreunde bieten erhöhte Zuschauerbereiche einen guten Blick auf Verschränkungssektionen und Wasserdurchfahrten. Ein praktischer Tipp: Wer mehrere Marken vergleichen will, notiert die Eindrücke unmittelbar nach der Fahrt, etwa Traktion am Hang, Ansprechverhalten der Sperren oder die Reichweite der Untersetzung. So entsteht ein belastbares Bild, das später beim Kaufentscheid hilft. Parallel zum Parcours finden auf der Bühne Workshops statt, die die Brücke schlagen zwischen Theorie und Praxis – vom richtigen Reifendruck im Sand bis zu Bergemitteln wie kinetischen Seilen oder Sandblechen. Die Kombination aus Live-Fahrdynamik und tiefer Beratung macht den Mehrwert der Messe gegenüber rein digitalen Formaten aus.
Aussteller, Vorträge und Workshops: Marktüberblick mit Tiefgang
Mit mehr als 400 Ausstellern aus aller Welt bildet Abenteuer & Allrad das gesamte Spektrum der Offroad-, Caravaning- und Overlanding-Szene ab. Besucher finden Hersteller von 4x4-Serienfahrzeugen neben Spezialisten für Pick-up-Aufbauten, Expeditionskabinen, Leichtbau, Energie- und Wassersysteme, Kompressoren, Recovery-Equipment, Outdoor-Küche, Heizung, Kälte und Navigation. Reise- und Rallye-Veranstalter präsentieren Touren in Wüste, Hochland oder Dschungel, während Clubs und Communities zum Netzwerken einladen. Ein Schwerpunkt der vergangenen Jahre ist die Weiterentwicklung hin zu Effizienz und Nachhaltigkeit: Solarlösungen, Lithiumspeicher, effiziente Ladegeräte und smarte Steuerungen finden sich ebenso wie E-Antriebe und Hybridkonzepte. In Vorträgen der Reihe Faszination – Abenteuer – Reise berichten renommierte Referenten von Expeditionen in entlegene Regionen, illustriert mit Foto- und Filmsequenzen. Workshops setzen bei Praxisfragen an: Wie plant man eine Langstreckentour abseits dichter Infrastruktur? Wie dimensioniert man Strom und Wasser für autarkes Reisen? Welche Reifen und welcher Reifendruck passen zu Sand, Schotter oder Matsch? Antworten kommen von erfahrenen Reisenden und Technikern, teils direkt am Fahrzeug. Für Aussteller bietet die Messe darüber hinaus exklusive Formate wie den Abend für Aussteller mit Networking sowie logistische Services auf dem Gelände. Besucher profitieren von der Dichte an Ansprechpartnern: Statt wochenlanger Einzeltermine lassen sich auf der Messe mehrere Angebote vergleichen, Probefahrten terminieren und Ausbauten direkt begutachten. Wer Produkte gleich mitnehmen will, sollte die Transportlogistik mitdenken: Für sperrige Güter wie Dachzelte steht während der Öffnungszeiten ein kostenpflichtiger Transportservice zum Besucherparkplatz oder zur Camp Area zur Verfügung, der vor Ort gebucht und bar bezahlt wird. Die Mischung aus Marktüberblick, Erlebnis und Beratung macht den Messebesuch effektiv – sei es für den ersten Dachzeltkauf, den Umbau eines Pick-ups oder die Auswahl eines Expeditions-Lkw.
Geschichte und Besonderheiten des Messegeländes
Abenteuer & Allrad wird seit 1999 veranstaltet, initiiert von der pro-log GmbH. Austragungsort ist ein ehemaliger US-amerikanischer Raketenabwehrstandort im Bad Kissinger Stadtteil Reiterswiesen. Dieses Gelände bildet heute ein exklusives Offroad-Areal mit natürlichem Profil, das zu den attraktivsten Testgeländen Deutschlands zählt. Die Lage im Naturschutzgebiet prägt die Besucherführung: Die Zufahrten werden streng kontrolliert, und das Befahren und Parken im Naturschutzgebiet ist verboten. Entsprechend stützt sich das Verkehrskonzept auf ausgeschilderte Parkflächen und Shuttlebusse. Gleichzeitig wurde das Areal in den vergangenen Jahrzehnten kontinuierlich modernisiert: Gebäude sind restauriert, sanitäre Anlagen erneuert und die Infrastruktur digitalisiert. Ein eigenes Richtfunknetz sorgt für leistungsfähiges WLAN, die autarke Versorgung gewährleistet einen stabilen Betrieb bei Großveranstaltungen. Mit der Zeit hat sich die Messe von einer reinen Fahrzeugausstellung hin zu einem ganzheitlichen Erlebnis entwickelt, das Technik, Reisen und Gemeinschaft zusammenführt. Namhafte Marken nutzen die Plattform für Premieren und Kundendialog, während die Offroad-Community die Authentizität des Formats schätzt: Fahrzeuge bewegen sich dort, wo sie zuhause sind – im Gelände. Ergänzt wird das durch die Camp Area, die während der Messetage zum Treffpunkt internationaler Reisender wird. Für die Kurstadt Bad Kissingen ist die Veranstaltung ein wiederkehrendes Highlight: Die Stadt bietet Kultur, Gastronomie und Hotellerie; die Anbindung per Autobahn, Bahn und Shuttle erleichtert die Logistik. Für Besucher bedeutet die besondere Historie des Geländes, dass sie nicht nur Produkte sehen, sondern Technik in funktionalem Kontext erleben – von Untersetzung und Allradkonzepten bis zu Fahrwerksabstimmung und Reifenwahl. Diese Verzahnung aus Ort, Geschichte und Nutzung macht den Charakter von Abenteuer & Allrad aus: Institution, Legende, Kult – und zugleich eine praktische Schule für alle, die Offroad-Reisen leben wollen.
Quellen:
Abenteuer & Allrad | Termine 2026 & Tickets
Abenteuer & Allrad in Bad Kissingen ist seit Jahren das europäische Mekka für Offroad-Fahrzeuge, Overlanding und mobiles Reisen. Auf einem rund 110.000 Quadratmeter großen Areal oberhalb der Kurstadt trifft sich die Szene, um 4x4-Serienfahrzeuge, Pick-ups, individuell ausgebaute Expeditionsmobile, Zelte, Zubehör und Innovationen von Nachhaltigkeit bis E-Mobilität zu erleben. Die nächste Ausgabe findet vom 04. bis 07. Juni 2026 statt. Ein durchdachtes Verkehrskonzept mit kostenfreien Besucherparkplätzen und permanent pendelnden Shuttlebussen sorgt für entspannte An- und Abreise. Legendär ist die Camp Area auf den Saalewiesen, in der Globetrotter aus aller Welt zusammenkommen. Auf dem weitläufigen Offroad-Parcours mit Geröll, Schlamm, Wasser und Sand zeigen Hersteller ihre Fahrzeuge im echten Terrain, während Vorträge und Workshops Know-how vermitteln – von Routenplanung über Fahrzeugtechnik bis Outdoor-Küche. Wer das authentische 4x4-Gefühl sucht, bekommt hier die komplette Bandbreite: live, nahbar und staubig.
Termine, Tickets und Programm 2026
Die wichtigsten Eckdaten zuerst: Abenteuer & Allrad 2026 läuft von Donnerstag, 04. Juni, bis Sonntag, 07. Juni, in Bad Kissingen. Der Veranstalter kommuniziert den Ticketvorverkauf für 2026 offiziell ab Frühjahr, sodass Kurzentschlossene wie Planer rechtzeitig buchen können. Für Besucher bedeutet das: Frühzeitig die Reisekette checken, die bevorzugten Messetage wählen und den Onlinekauf im offiziellen Shop einplanen. Aus Erfahrung der Vorjahre beinhalteten Tickets den kostenfreien Besucherparkplatz sowie den kostenfreien Shuttlebus zwischen Parkflächen, Camp Area und Messegelände; 2026-spezifische Konditionen werden rechtzeitig vom Veranstalter bestätigt. Wer mit Familie reist, markiert sich zusätzlich den Familientag: Am Sonntag, 07. Juni 2026, wartet ein familienfreundliches Rahmenprogramm mit Aktionen wie Kinderschminken und Malwettbewerb, dazu gelten spezielle Familientickets; Kinder bis einschließlich acht Jahre haben freien Eintritt. Das Messeprogramm selbst setzt auf Vielfalt: Neben Fahrzeugpremieren und Produktneuheiten reichen die Themen von Dachzelten, Markisen und Fahrwerken über Energiemanagement, Wasseraufbereitung und Sicherheitsausrüstung bis zu Reiseangeboten. Begleitend vertiefen Vorträge der Reihe Faszination – Abenteuer – Reise Expeditionen und Langstreckenreisen, etwa in Wüsten, Hochgebirge oder Arktisregionen. Workshops finden sowohl zentral als auch an Ständen statt; dort geben Hersteller und Ausrüster praxisnah Einblicke, beispielsweise zu Recovery-Techniken, Reifendruckmanagement oder Stau- und Innenausbaukonzepten. Die vollständige Ausstellerliste, der Geländeplan und der detaillierte Bühnenfahrplan werden vor Messestart online bereitgestellt. Tipp: Wer gezielt einzelne Marken und Ausrüster sprechen möchte, priorisiert Termine am Vormittag oder am späten Nachmittag, wenn Gänge etwas leerer sind. Für spontane Käufe lohnt zudem ein Blick auf Transportservices für sperrige Güter, die während der Öffnungszeiten gebucht werden können.
Anfahrt, Parken und Shuttle: entspannt zur Messe
Das Messegelände liegt in einem Naturschutzgebiet oberhalb von Bad Kissingen, und genau daraus folgt eine zentrale Regel: Es ist nicht möglich, mit dem eigenen Fahrzeug direkt bis zum Gelände zu fahren. Stattdessen steuern Tagesbesucher die ausgeschilderten, kostenfreien Parkflächen an und nutzen die permanent pendelnden Shuttlebusse. Aus Richtung Norden oder Süden empfiehlt sich die Autobahn A7 (Abfahrt Bad Kissingen/Oberthulba), aus Richtung Osten die A71 (Abfahrt Bad Kissingen/Oerlenbach). Ab den Abfahrten sind es nur wenige Minuten bis in die Stadt. Wichtig ist, innerhalb von Bad Kissingen konsequent der Beschilderung zu folgen und nicht nach Navigationsgerät zu fahren; so wird der Verkehr gezielt zu den Parkarealen geführt und Staus werden vermieden. Zu den ausgewiesenen Haltepunkten des Shuttle-Netzes zählen der Besucherparkplatz P1 In der Au am Flugplatz sowie P2 an der Kasernenstraße. Weitere Halte liegen in der Innenstadt (Ludwigsbrücke), am Knaus Campingpark (Bismarckstraße), am Bahnhof Bad Kissingen sowie an den Camp Areas. Die Busse verkehren während der Öffnungszeiten fortlaufend, ein Zusteigen ist an allen Haltestellen möglich. Zusätzlich steht ein Sondershuttle für Menschen mit Handicap bereit. Fahrräder sind auf dem Messegelände nicht zugelassen; am Ausgang sind Abstellmöglichkeiten vorhanden. Wer mit der Bahn anreist, fährt über die ICE-Knoten Würzburg oder Fulda und wechselt in den Regionalverkehr nach Bad Kissingen. Vom Bahnhof bringen die Shuttlebusse direkt zum Eingang. Flugreisende erreichen Bad Kissingen über die Flughäfen Frankfurt/Main, Nürnberg oder Erfurt; die Fahrzeit per Auto beträgt jeweils rund 90 Minuten. Für Piloten bietet der Flugplatz in der Au die Option, direkt in Messe-Nähe zu landen und dort in den Shuttle zu wechseln. Grundsätzlich gilt: Das Parken im Naturschutzgebiet und auf Zuwegungen ist behördlich streng untersagt. Die eingerichteten Parkflächen sind kostenlos und auf die erwarteten Besucherströme ausgelegt, sodass die Kombination aus Beschilderung und Shuttle die stressfreie und umweltverträgliche Anreise sicherstellt.
Camp Area: Übernachten, Community und Fernreisetreffen
Parallel zur Messe verwandeln die Saalewiesen in Bad Kissingen sich in die Camp Area – ein international besuchtes Fernreisetreffen, das in der Offroad-Szene Kultstatus genießt. Hier stehen Unimog, Hanomag und Expeditions-Lkw neben Pick-ups mit Wohnkabine und Buschtaxis; hier tauschen Reisende Routen, Reparaturtipps, Lieblingsspots und Grenzerfahrungen aus. Die Camp Area ist nicht nur Stellplatz, sondern lebendige Community, die den Messebesuch um Abende am Lagerfeuer und spontane Begegnungen erweitert. Anreise und Einfahrt erfolgen nach Beschilderung ab Ortseingang Bad Kissingen, die Zufahrt liegt Im Lindes. Eine Vorab-Reservierung von Stellflächen ist nicht möglich; die Zuteilung übernimmt das Team vor Ort ab dem Mittwoch vor Messebeginn. Wer nicht campen möchte, parkt bitte auf den Besucherparkplätzen; auf der Camp Area gibt es keine Parkmöglichkeiten für Tagesgäste. Die Kombination aus Messebesuch und Übernachtung in der Camp Area lohnt gleich doppelt: Vormittags die Neuheiten auf dem Gelände entdecken, nachmittags Vorträge besuchen, abends Eindrücke mit Gleichgesinnten teilen – viele Besucher beschreiben genau diese Mischung als besonderen Wert von Abenteuer & Allrad. Praktisch: Der kostenfreie Shuttle verbindet Camp Area und Messegelände in dichter Taktung, sodass auch ohne eigenes Fahrzeug jede Station bequem erreichbar ist. Für die Versorgung sind in der Stadt Gastronomie, Supermärkte und Bäckereien gut angebunden; sie liegen entlang der Shuttle-Linien. Familien profitieren am Familientag von vergünstigten Konditionen und einem auf Kinder zugeschnittenen Programm. Wer mit Kindern reist, plant idealerweise genügend Zeit für das Bestaunen großer Fahrzeuge, aber auch für Pausen ein – schattige Bereiche und Verpflegungspunkte sind ausgewiesen. Ein weiterer Vorteil der Camp Area ist das unmittelbare Feedback: Hersteller, Ausbauer und Reisende kommen abends ins Gespräch, teilen Praxiswissen zur Auswahl von Reifen, Kompressoren, Stromversorgung, Heizung oder Wasserfiltern. Viele spätere Umbauentscheidungen oder Touren entstehen genau hier im Austausch.
Offroad-Parcours und Testfahrten: Fahrzeuge im echten Terrain
Ein USP von Abenteuer & Allrad ist der Offroad-Parcours auf dem ehemaligen Militärgelände. Statt Showflächen in Hallen erleben Besucher hier, wie sich Allradfahrzeuge auf abwechslungsreichem Untergrund verhalten. Das Areal bietet Geröllfelder, Schotterpisten, Schlamm- und Wasserdurchfahrten sowie Sandbunker; je nach Streckenführung sind bis zu etwa fünf Kilometer Fahrstrecke möglich. In markierten Zonen präsentieren Hersteller ihre Modelle, demonstrieren Fahrassistenzsysteme, Achsverschränkung, Untersetzung, Watfähigkeit und Reifenwahl. Areale wie Defender Island oder weitere markenspezifische Parcours-Abschnitte erlauben fokussierte Produktpräsentationen. Für Besucher gibt es zwei Wege, Fahrdynamik zu erleben: Entweder als passive Mitfahrt im Rahmen von Herstellerpräsentationen oder als aktive Teilnahme an von Ausstellern organisierten, teils kostenpflichtigen Testfahrten, sofern der jeweilige Anbieter dies vorsieht. Sicherheit steht dabei an erster Stelle: Strecken werden durch geschultes Personal gesichert, Hinweise zu Geschwindigkeit, Gurtpflicht und Sperrzonen sind strikt einzuhalten. Wer die eigenen Anforderungen präzisieren möchte – etwa Reisen mit schwerem Aufbau auf Pisten – profitiert von Gesprächen mit Fahrwerks- und Reifenexperten vor Ort, die Fahrzeuge an den realen Hindernissen erklären. Für Foto- und Videofreunde bieten erhöhte Zuschauerbereiche einen guten Blick auf Verschränkungssektionen und Wasserdurchfahrten. Ein praktischer Tipp: Wer mehrere Marken vergleichen will, notiert die Eindrücke unmittelbar nach der Fahrt, etwa Traktion am Hang, Ansprechverhalten der Sperren oder die Reichweite der Untersetzung. So entsteht ein belastbares Bild, das später beim Kaufentscheid hilft. Parallel zum Parcours finden auf der Bühne Workshops statt, die die Brücke schlagen zwischen Theorie und Praxis – vom richtigen Reifendruck im Sand bis zu Bergemitteln wie kinetischen Seilen oder Sandblechen. Die Kombination aus Live-Fahrdynamik und tiefer Beratung macht den Mehrwert der Messe gegenüber rein digitalen Formaten aus.
Aussteller, Vorträge und Workshops: Marktüberblick mit Tiefgang
Mit mehr als 400 Ausstellern aus aller Welt bildet Abenteuer & Allrad das gesamte Spektrum der Offroad-, Caravaning- und Overlanding-Szene ab. Besucher finden Hersteller von 4x4-Serienfahrzeugen neben Spezialisten für Pick-up-Aufbauten, Expeditionskabinen, Leichtbau, Energie- und Wassersysteme, Kompressoren, Recovery-Equipment, Outdoor-Küche, Heizung, Kälte und Navigation. Reise- und Rallye-Veranstalter präsentieren Touren in Wüste, Hochland oder Dschungel, während Clubs und Communities zum Netzwerken einladen. Ein Schwerpunkt der vergangenen Jahre ist die Weiterentwicklung hin zu Effizienz und Nachhaltigkeit: Solarlösungen, Lithiumspeicher, effiziente Ladegeräte und smarte Steuerungen finden sich ebenso wie E-Antriebe und Hybridkonzepte. In Vorträgen der Reihe Faszination – Abenteuer – Reise berichten renommierte Referenten von Expeditionen in entlegene Regionen, illustriert mit Foto- und Filmsequenzen. Workshops setzen bei Praxisfragen an: Wie plant man eine Langstreckentour abseits dichter Infrastruktur? Wie dimensioniert man Strom und Wasser für autarkes Reisen? Welche Reifen und welcher Reifendruck passen zu Sand, Schotter oder Matsch? Antworten kommen von erfahrenen Reisenden und Technikern, teils direkt am Fahrzeug. Für Aussteller bietet die Messe darüber hinaus exklusive Formate wie den Abend für Aussteller mit Networking sowie logistische Services auf dem Gelände. Besucher profitieren von der Dichte an Ansprechpartnern: Statt wochenlanger Einzeltermine lassen sich auf der Messe mehrere Angebote vergleichen, Probefahrten terminieren und Ausbauten direkt begutachten. Wer Produkte gleich mitnehmen will, sollte die Transportlogistik mitdenken: Für sperrige Güter wie Dachzelte steht während der Öffnungszeiten ein kostenpflichtiger Transportservice zum Besucherparkplatz oder zur Camp Area zur Verfügung, der vor Ort gebucht und bar bezahlt wird. Die Mischung aus Marktüberblick, Erlebnis und Beratung macht den Messebesuch effektiv – sei es für den ersten Dachzeltkauf, den Umbau eines Pick-ups oder die Auswahl eines Expeditions-Lkw.
Geschichte und Besonderheiten des Messegeländes
Abenteuer & Allrad wird seit 1999 veranstaltet, initiiert von der pro-log GmbH. Austragungsort ist ein ehemaliger US-amerikanischer Raketenabwehrstandort im Bad Kissinger Stadtteil Reiterswiesen. Dieses Gelände bildet heute ein exklusives Offroad-Areal mit natürlichem Profil, das zu den attraktivsten Testgeländen Deutschlands zählt. Die Lage im Naturschutzgebiet prägt die Besucherführung: Die Zufahrten werden streng kontrolliert, und das Befahren und Parken im Naturschutzgebiet ist verboten. Entsprechend stützt sich das Verkehrskonzept auf ausgeschilderte Parkflächen und Shuttlebusse. Gleichzeitig wurde das Areal in den vergangenen Jahrzehnten kontinuierlich modernisiert: Gebäude sind restauriert, sanitäre Anlagen erneuert und die Infrastruktur digitalisiert. Ein eigenes Richtfunknetz sorgt für leistungsfähiges WLAN, die autarke Versorgung gewährleistet einen stabilen Betrieb bei Großveranstaltungen. Mit der Zeit hat sich die Messe von einer reinen Fahrzeugausstellung hin zu einem ganzheitlichen Erlebnis entwickelt, das Technik, Reisen und Gemeinschaft zusammenführt. Namhafte Marken nutzen die Plattform für Premieren und Kundendialog, während die Offroad-Community die Authentizität des Formats schätzt: Fahrzeuge bewegen sich dort, wo sie zuhause sind – im Gelände. Ergänzt wird das durch die Camp Area, die während der Messetage zum Treffpunkt internationaler Reisender wird. Für die Kurstadt Bad Kissingen ist die Veranstaltung ein wiederkehrendes Highlight: Die Stadt bietet Kultur, Gastronomie und Hotellerie; die Anbindung per Autobahn, Bahn und Shuttle erleichtert die Logistik. Für Besucher bedeutet die besondere Historie des Geländes, dass sie nicht nur Produkte sehen, sondern Technik in funktionalem Kontext erleben – von Untersetzung und Allradkonzepten bis zu Fahrwerksabstimmung und Reifenwahl. Diese Verzahnung aus Ort, Geschichte und Nutzung macht den Charakter von Abenteuer & Allrad aus: Institution, Legende, Kult – und zugleich eine praktische Schule für alle, die Offroad-Reisen leben wollen.
Quellen:
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Häufig gestellte Fragen
Bewertungen
Fran Jo (Stromer / StromAir)
3. Juli 2025
Gut organisiertes Parken, jedoch sehr lange Wartezeiten auf den Shuttlebus in praller Sonne. Die ausgestellten Fahrzeuge sind sehr hochpreisig, ebenso das Zubehör. Fahrzeuge im Preissegment > 150.000 Euro. Sehr vielfältige Ausstellung. Der Eintritt ist teuer. Das Ausstellungsgelände ist ein alter Truppenübungsplatz. Passt sehr gut zur Messe. Ebenfalls gab es Geländefahrten. Highlight ein alter Tatra. Ebenfalls ein MAN Kat 1 4x4. MB Unimog wühlte sich auch durchs Gelände. Bis auf die genannten Einschränkungen empfehlenswert.
Michael Karl
29. Juni 2025
Vollkommene Reizüberflutung. So viele Aussteller, da ist für jeden was dabei. Organisation ist perfekt, vom Parkplatz bis zum Busshuttleservice. Das einzige, was ich frech fand, waren die Preise für die Getränke, das war Wucher.
Bernhard Ritter
20. Juni 2025
Riesige Messe und Ausstellung. Super organisiert und informativ. Das Personal ist sehr freundlich und hilfsbereit. Parkplätze, Shuttlebusse und sonstige Infrastruktur sind vorhanden.
Bernd Kleiner
13. Juni 2024
Coole Spezialmesse für Individual-Camper. Die Veranstaltung platzt dort leider aus ihren Nähten... Umständliche Park- und Shuttle-Geschichte. Überforderte Verpflegungsstationen. Unübersichtliches Messegelände.
Lisa Wu
5. Juni 2024
Die Parksituation war sehr gut und auch schon ab der Autobahnabfahrt sehr gut ausgeschildert. Mit den Shuttlebussen ging es dann zur Messe. Auch dies hat problemlos funktioniert und die Busse waren, je nachdem wo man geparkt hat, gut markiert, sodass wir genau wussten, wo wir hin müssen. Die Messe an sich ein wahres Abenteuer und ein Paradies. Es gab so viel zu sehen und zu entdecken. Tolle Beratungen, nette Gespräche und sehr gut organisiert. Wir hatten einen tollen Tag dort und kamen aus dem Staunen nicht mehr raus. Die Messe ist definitiv einen Besuch wert und auch die längere Anfahrt hat sich mehr als gelohnt. Insta:#flockeontour2.0
