
Bad Kissingen
Schloßstraße 24, 97708 Bad Bocklet, Deutschland
Museen Schloss Aschach | Tickets & Schlossfest 24.–25. Mai
Die Museen Schloss Aschach verbinden auf einzigartige Weise Schlossatmosphäre, lebendige Kulturgeschichte und ein familienfreundliches Besuchserlebnis. Nur wenige Kilometer von Bad Kissingen entfernt, erwartet Sie in Bad Bocklet/Aschach ein Ensemble aus drei Häusern: das Graf-Luxburg-Museum mit den ehemaligen Wohnräumen der gräflichen Familie, das Volkskundemuseum mit Einblicken in das ländliche Leben der Rhön zwischen 1850 und 1950 sowie das Schulmuseum mit einem inszenierten Klassenzimmer um 1900. Hinzu kommen ein weitläufiger Schlosspark, ein großer Abenteuerspielplatz und das Gasthaus im Schloss. Die Saison ist traditionell von Frühjahr bis Herbst geöffnet; 2025 dauerte sie vom 29. März bis 9. November mit festen Öffnungszeiten an Dienstagen bis Sonntagen. Tickets erhalten Sie bequem vor Ort zu familienfreundlichen Preisen; eine Jahreskarte ist ebenfalls erhältlich. Die Anreise ist flexibel: mit Auto und Bus, vom Bahnhof Bad Kissingen mit der Linie 8142 oder am Wochenende per Bäderlandbus. Sogar eine historische Postkutsche bringt von Mai bis Oktober regelmäßig Gäste zum Schloss. Mit 4,6 von 5 Sternen bei 736 Google-Bewertungen sprechen zufriedene Besucherinnen und Besucher für sich: gelobt werden das engagierte Team, die liebevoll kuratierten Ausstellungen, der Schlosspark und das Angebot für Familien.
Tickets, Öffnungszeiten und Preise
Die Museen Schloss Aschach arbeiten mit einem klaren und fairen Ticketmodell, das den Besuch entspannt planbar macht. Während der Museumssaison 2025 (29.03.–09.11.) galten folgende Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag 14:00–17:00 Uhr, Samstag, Sonntag und Feiertag 11:00–17:00 Uhr. Montags ist Ruhetag; fällt ein Feiertag auf Montag, verschiebt sich der Ruhetag auf den Dienstag. Der Einheitseintritt deckt alle drei Museen ab: Erwachsene zahlen 6,00 Euro; Erwachsene mit Gästekarte und Gruppen ab 10 Personen 5,00 Euro; Ermäßigte (Schüler, Studierende, Inhaber einer Ehrenamtskarte sowie Menschen mit Behinderung) 3,50 Euro; Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre 2,00 Euro; Kinder bis 6 Jahre sowie Schüler im Klassenverbund haben freien Eintritt. Für Familien gibt es die Familienkarte (2 Erwachsene und bis zu 3 Kinder) für 12,00 Euro. Zusätzlich wird eine Jahreskarte angeboten (15,00 Euro), ideal für wiederkehrende Besuche über die Saison hinweg. Die Besonderheit: Das Ticket gilt kalenderjahrweit; Sie müssen die drei Häuser nicht am selben Tag besuchen, sondern können Ihren Rundgang auf mehrere Tage verteilen. Wer das Programm vertiefen möchte, bucht Führungen: Standardführungen im Graf-Luxburg-Museum, im Volkskundemuseum oder im Schulmuseum kosten 45,00 Euro je Gruppe, Erlebnisführungen – etwa mit „Gräfin Carola“ als Kostümführung – 60,00 Euro je Gruppe; pro Führung werden bis zu 25 Personen betreut, zuzüglich Museumseintritt. Tickets erhalten Sie an der Museumskasse im Kassenbereich mit angeschlossenem Museumsshop; hier finden Sie auch Kataloge und Souvenirs. Eine Online-Ticketpflicht besteht nicht, was die Spontanität vor Ort erhöht. Für Schulklassen, Kindergruppen oder Reisegruppen stehen maßgeschneiderte Angebote bereit; Anfragen sind telefonisch oder per E-Mail möglich. Tipp: Wer mit Gästekarte aus Bad Bocklet anreist, profitiert vom ermäßigten Preis und kann außerdem die Busverbindung kostenfrei nutzen. Damit bietet das Haus ein ausgesprochen besucherfreundliches Preis-Leistungs-Verhältnis für Einzelgäste, Familien und Gruppen.
Schlossfest, Programm und saisonale Highlights
Die Museen Schloss Aschach sind nicht nur Ausstellungsort, sondern auch Bühne für stimmungsvolle Feste und Events im Jahreslauf. Ein Fixpunkt ist das Schlossfest im Mai: 2025 fand es am Wochenende 24. und 25. Mai jeweils von 11:00 bis 17:00 Uhr statt. Das Programm verband Führungen durch das Graf-Luxburg-Museum – darunter eine Highlights-Tour zu europäischen und ostasiatischen Sammlungsstücken um 11:15 Uhr – mit interaktiven Familienführungen um 14:00 Uhr. Ein besonderes Publikumsliebling ist die Kostümführung „Carola Gräfin von Luxburg“ um 15:15 Uhr, bei der historische Räume mit lebendiger Erzählkunst erfahrbar werden. Ergänzt wurde das Fest durch Kreativangebote, Musik und kulinarische Stände; am Samstag lud ein Flohmarkt im malerischen Schlosspark zum Stöbern ein. Als sommerliches Gegenstück zog das Weinfest am 27. und 28. Juni 2025 Besucherinnen und Besucher in den Abendstunden in den Park: mit regionalen Weinen, entspanntem Flair und Live-Musik – etwa der TG Big-Band Schweinfurt zum Auftakt – sowie einem Nachwuchsprogramm mit aufstrebenden Bands aus Unterfranken. Im Advent wird das Areal zur atmosphärischen Kulisse für „Weihnachten auf Schloss Aschach“; 2025 öffnete das Event am 13. und 14. Dezember und bot Musik, Marktstände und den Eintritt in alle drei Museen zu einem günstigen Veranstaltungsobolus. Darüber hinaus füllt ein abwechslungsreiches Kalenderprogramm die Saison: öffentliche Führungen, Themenführungen zur Baugeschichte, Theaterabende, Ferienprogramme für Kinder und Bildungsveranstaltungen. Das Museumsteam stellt für jeden Saisonzeitraum einen Veranstaltungsflyer bereit und aktualisiert die Termine online. Wer seinen Besuch mit einem Event verknüpfen möchte, sollte den Kalender prüfen, denn viele Formate – von Familienführungen bis zur Theaterlesung – sind im Eintritt enthalten oder gegen geringe Zusatzgebühren buchbar. Damit gelingt der Spagat zwischen musealer Tiefe und erlebnisreicher Zeit im Schlosspark; gerade Familien profitieren vom Mix aus Kultur, Spielen und Kulinarik. Tipp: Programmtermine können saisonal variieren; die aktuellen Daten sind auf der Website der Museen veröffentlicht.
Anfahrt, Parken und ÖPNV
Die Adresse für die Navigation lautet: Schlossstraße 24, 97708 Bad Bocklet/Aschach. Die Anlage liegt in Unterfranken, verkehrsgünstig zu mehreren Städten: Bad Kissingen (ca. 2 km), Schweinfurt (ca. 35 km), Fulda (ca. 65 km) und Würzburg (ca. 70 km). Für Pkw- und Reisebusgäste gibt es Parkplätze unterhalb des Schlosses. Gäste mit Behinderung finden oben am Schloss – über die Schlossauffahrt – drei ausgewiesene Behindertenparkplätze. Wer nachhaltig anreisen möchte, nutzt den öffentlichen Nahverkehr: Mit der Bahn geht es bis Bad Kissingen Bahnhof; von dort bringen die Buslinie 8142 (täglich, Abfahrten u. a. am Bahnhof und am Berliner Platz) sowie der Bäderlandbus (samstags, sonntags und an Feiertagen) nach Aschach. Die Busfahrt dauert nur wenige Minuten, denn die Distanz zwischen Kurstadt und Schlossort ist gering; mit Gästekarte Bad Bocklet ist die Verbindung für Gäste oft kostenfrei. Ein besonderes Erlebnis ist die historische Postkutsche, die zwischen Mai und Oktober jeweils donnerstags, freitags und samstags um 14:00 Uhr vom Parkplatz Tattersall in Bad Kissingen startet und Besucherinnen und Besucher bequem bis zum Schloss bringt – ideal für alle, die Anreise und Erlebnis verbinden möchten. Vor Ort erleichtern klare Ausschilderungen den Weg vom Parkplatz durch den Schlosspark zum Kassenbereich. Für Radfahrende ist das Schloss über ruhige Straßen und Wege erreichbar; das Umland bietet reizvolle Routen entlang der Saale. Wer zu Fuß unterwegs ist, findet von Bad Bocklet aus schöne Spazierwege, darunter eine Rundtour, die über den Kurpark und entlang der Saale nach Aschach führt. Für Gruppen empfiehlt sich eine kurze Vorabinformation per Telefon oder E-Mail, insbesondere wenn ein Busparkplatz benötigt wird oder eine Führung gewünscht ist. Mit dieser guten Erreichbarkeit – Auto, Bus, Bahn plus Postkutsche – ist Schloss Aschach gleichermaßen für Tagesausflüge wie längere Aufenthalte attraktiv.
Die drei Museen: Highlights und Sammlungen
Die Geschichte des Ortes reicht bis ins 12. Jahrhundert zurück, als die Henneberger eine Burg errichten ließen. Nach Zerstörungen – unter anderem im Bauernkrieg – bauten die Würzburger Fürstbischöfe die Anlage zum Jagd- und Verwaltungssitz aus. 1874 erwarben Friedrich Graf von Luxburg, damaliger Regierungspräsident von Unterfranken und Aschaffenburg, und seine Frau Luise, geborene Prinzessin von Schönaich-Carolath, das Schloss und machten es zum Sommersitz ihrer Familie. 1955 übergab Karl Graf von Luxburg die Anlage mitsamt Ausstattung dem Bezirk Unterfranken; 1957 wurde unter Leitung von Max H. von Freeden das Schlossmuseum eröffnet. Heute führt der Rundgang zunächst ins Graf-Luxburg-Museum im Großen Schloss: Hier betreten Sie original erhaltene Wohn- und Arbeitsräume der gräflichen Familie aus dem 19. und frühen 20. Jahrhundert. Medien-, Hör- und Mitmachstationen machen die adelige Wohn- und Lebenskultur anschaulich; in eigenen Räumen dokumentieren europäische und ostasiatische Kunstsammlungen die Sammelleidenschaft der Familie – von Gemälden und Plastiken der Gotik und Renaissance bis zu Porzellanen und Bronzen aus Ostasien. Ergänzend gibt es eine kostenlose Museums-App „Graf-Luxburg-Museum“ (Deutsch, Englisch, Französisch) mit zwei Routen: einem klassischen Rundgang durch das Schloss und einer barrierearmen Variante „Mit dem Rollstuhl durch das Schloss“. Die App bietet Audiogrüße, digitale Postkarten und weitere Inhalte, auch Infos zum Volkskundemuseum, Schulmuseum und Schlosspark; WLAN steht im Kassenbereich bereit. Im Volkskundemuseum, untergebracht im barocken Fruchtspeicher, lernen Sie das Alltagsleben der Rhön zwischen 1850 und 1950 kennen: Wohnen, Arbeiten, Essen und Trinken, Kleidung, Trachten, Geräte und Maschinen. Anschauliche Inszenierungen, Exponate und Texte zeigen, wie Menschen in der Region ihren Alltag gestalteten. Das Schulmuseum im ehemaligen Gärtnerhaus führt in Unterricht und Schulkultur um 1900: Schulbänke, Wandbilder, Hefte und Schreibutensilien lassen den Klassenraum jener Zeit lebendig werden. Die drei Häuser greifen ineinander: adeliges Leben, ländlicher Alltag, Bildungsgeschichte. Im Zusammenspiel mit dem Schlosspark entsteht ein anschaulicher Bogen durch mehrere Jahrhunderte fränkischer Kulturgeschichte – ideal für Familien, Schulen und Reisegruppen.
Fotos, Familienzeit und Service vor Ort
Wer das Areal besucht, erlebt nicht nur Ausstellungen, sondern eine entspannte Zeit im Grünen. Der Schlosspark lädt zum Flanieren ein; auf Bänken und Wiesen entstehen ganz natürlich schöne Fotomotive mit Schloss, Mauern und altem Baumbestand. Für Kinder ist der naturnahe Abenteuerspielplatz ein Highlight: Auf rund 1.600 Quadratmetern bietet er Spielgeräte für verschiedene Altersgruppen, darunter eine 30 Meter lange Doppelseilbahn, eine thematische Kletterlandschaft in Anlehnung an die historische Postkutsche, Rutschen, Schaukeln, Wackelbrücke und Sandbereich. Der Spielplatz liegt direkt hinter dem Volkskundemuseum, außerhalb der Schlossmauer, ist frei zugänglich und bietet schattige Plätze für eine Pause. Für kulinarische Stärkung sorgt das Gasthaus im Schloss im Kleinen Schloss mit Innenräumen und Terrasse mit Schlossblick; serviert werden fränkische und internationale Speisen, auch vegetarisch und vegan. Für Feiern – von Familienfesten bis Hochzeiten – steht das Team ebenfalls bereit. Wer seinen Besuch verlängern möchte, findet im Museumsshop Kataloge, Postkarten und kleine Andenken. Fotos: Offizielle Bildgalerien auf der Museumswebsite sowie Social-Media-Beiträge zeigen Impressionen aus den Ausstellungen und dem Park; besonders beliebt sind Perspektiven aus dem Treppenhaus des Großen Schlosses, Details aus den Salons, Blicke in den historischen Schulsaal sowie Parkansichten im Wechsel der Jahreszeiten. Praktisch: Die Museen engagieren sich für Barrierefreiheit („Museum für alle“) und bieten Informationen, Services sowie die barrierearme App-Route. Für Familien gibt es Führungen, Ferienprogramme und Kindergeburtstage mit altersgerechten Stationen. So wird der Museumsbesuch zum gemeinsamen Erlebnis – vom ersten Entdecken bis zum Spielen und Genießen im Freien.
Rezensionen, Tipps und Hintergrund
Dass Schloss Aschach ein beliebtes Ausflugsziel ist, spiegelt sich in den Online-Bewertungen wider: Mit 4,6 von 5 Sternen aus mehreren hundert Rezensionen heben Gäste die Vielfalt der drei Museen, die freundliche Betreuung, die gepflegte Anlage und das gastronomische Angebot hervor. Häufige Tipps aus Rückmeldungen: Ausreichend Zeit mitbringen – zwei bis drei Stunden sind für alle drei Häuser realistisch, mit Führung oder Spielplatz auch mehr. Wer tiefer einsteigen möchte, startet im Graf-Luxburg-Museum und nutzt die App für Hintergründe; anschließend lohnt der Wechsel ins Volkskundemuseum und zum Abschluss ins Schulmuseum, bevor es in den Park oder ins Gasthaus geht. Familien planen eine Pause am Spielplatz ein. Wer öffentliche Führungen besuchen will, prüft tagesaktuell den Veranstaltungskalender. Für Wochenenden mit Events – Schlossfest, Weinfest oder Adventsmarkt – empfiehlt sich eine frühere Anreise, um entspannt zu parken und das Programm vollständig mitzunehmen. Historischer Hintergrund: Die Anlage geht auf eine mittelalterliche Burg zurück, erfuhr nach Zerstörungen Neuaufbauten und wurde im 19. Jahrhundert von der Familie von Luxburg als Sommersitz ausgebaut. 1955 erfolgte die Schenkung an den Bezirk Unterfranken; seit 1957 ist das Schloss als Museum zugänglich. Heute verantwortet der Bezirk die Häuser als öffentliche Kultureinrichtung; die Unterfränkische Kulturstiftung fungiert als Träger. Diese Kontinuität ermöglicht ein Programm, das von klassischen Museumsangeboten über Bildung bis zu Festen im Park reicht. Für die Anreise gilt: Wer mit Bus 8142 oder dem Bäderlandbus fährt, spart Parkplatzsuche; die Postkutsche (Mai–Oktober, Do–Sa, 14:00 ab Bad Kissingen Tattersall) ist ein stimmungsvolles Extra. Bitte beachten Sie, dass Termine, Öffnungszeiten und einzelne Programmdetails saisonal variieren können; die offiziellen Seiten informieren aktuell. So gelingt ein Besuch, der Kulturgeschichte, Natur und Gastlichkeit verbindet – in einem Schloss, das regionale Identität lebendig hält.
Quellen:
- Museen Schloss Aschach – Offizielle Website
- Museen Schloss Aschach – Öffnungszeiten und Preise
- Museen Schloss Aschach – Anreise, Parken, ÖPNV, Postkutsche
- Museen Schloss Aschach – Die Museen im Überblick
- Museen Schloss Aschach – Abenteuerspielplatz
- Museen Schloss Aschach – App „Graf-Luxburg-Museum“
- Museen Schloss Aschach – Feste mit Markt (Schlossfest)
- Museen Schloss Aschach – Veranstaltungen 2025
- Bad Bocklet Tourismus – Museen Schloss Aschach
- Wikipedia – Schloss Aschach (Bad Bocklet)
- MAINLIKE – Schlossfest in den Museen Schloss Aschach (24.–25.05.2025)
- revista.de – Schlossfest in den Museen Schloss Aschach (24.–25.05.2025)
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Museen Schloss Aschach | Tickets & Schlossfest 24.–25. Mai
Die Museen Schloss Aschach verbinden auf einzigartige Weise Schlossatmosphäre, lebendige Kulturgeschichte und ein familienfreundliches Besuchserlebnis. Nur wenige Kilometer von Bad Kissingen entfernt, erwartet Sie in Bad Bocklet/Aschach ein Ensemble aus drei Häusern: das Graf-Luxburg-Museum mit den ehemaligen Wohnräumen der gräflichen Familie, das Volkskundemuseum mit Einblicken in das ländliche Leben der Rhön zwischen 1850 und 1950 sowie das Schulmuseum mit einem inszenierten Klassenzimmer um 1900. Hinzu kommen ein weitläufiger Schlosspark, ein großer Abenteuerspielplatz und das Gasthaus im Schloss. Die Saison ist traditionell von Frühjahr bis Herbst geöffnet; 2025 dauerte sie vom 29. März bis 9. November mit festen Öffnungszeiten an Dienstagen bis Sonntagen. Tickets erhalten Sie bequem vor Ort zu familienfreundlichen Preisen; eine Jahreskarte ist ebenfalls erhältlich. Die Anreise ist flexibel: mit Auto und Bus, vom Bahnhof Bad Kissingen mit der Linie 8142 oder am Wochenende per Bäderlandbus. Sogar eine historische Postkutsche bringt von Mai bis Oktober regelmäßig Gäste zum Schloss. Mit 4,6 von 5 Sternen bei 736 Google-Bewertungen sprechen zufriedene Besucherinnen und Besucher für sich: gelobt werden das engagierte Team, die liebevoll kuratierten Ausstellungen, der Schlosspark und das Angebot für Familien.
Tickets, Öffnungszeiten und Preise
Die Museen Schloss Aschach arbeiten mit einem klaren und fairen Ticketmodell, das den Besuch entspannt planbar macht. Während der Museumssaison 2025 (29.03.–09.11.) galten folgende Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag 14:00–17:00 Uhr, Samstag, Sonntag und Feiertag 11:00–17:00 Uhr. Montags ist Ruhetag; fällt ein Feiertag auf Montag, verschiebt sich der Ruhetag auf den Dienstag. Der Einheitseintritt deckt alle drei Museen ab: Erwachsene zahlen 6,00 Euro; Erwachsene mit Gästekarte und Gruppen ab 10 Personen 5,00 Euro; Ermäßigte (Schüler, Studierende, Inhaber einer Ehrenamtskarte sowie Menschen mit Behinderung) 3,50 Euro; Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre 2,00 Euro; Kinder bis 6 Jahre sowie Schüler im Klassenverbund haben freien Eintritt. Für Familien gibt es die Familienkarte (2 Erwachsene und bis zu 3 Kinder) für 12,00 Euro. Zusätzlich wird eine Jahreskarte angeboten (15,00 Euro), ideal für wiederkehrende Besuche über die Saison hinweg. Die Besonderheit: Das Ticket gilt kalenderjahrweit; Sie müssen die drei Häuser nicht am selben Tag besuchen, sondern können Ihren Rundgang auf mehrere Tage verteilen. Wer das Programm vertiefen möchte, bucht Führungen: Standardführungen im Graf-Luxburg-Museum, im Volkskundemuseum oder im Schulmuseum kosten 45,00 Euro je Gruppe, Erlebnisführungen – etwa mit „Gräfin Carola“ als Kostümführung – 60,00 Euro je Gruppe; pro Führung werden bis zu 25 Personen betreut, zuzüglich Museumseintritt. Tickets erhalten Sie an der Museumskasse im Kassenbereich mit angeschlossenem Museumsshop; hier finden Sie auch Kataloge und Souvenirs. Eine Online-Ticketpflicht besteht nicht, was die Spontanität vor Ort erhöht. Für Schulklassen, Kindergruppen oder Reisegruppen stehen maßgeschneiderte Angebote bereit; Anfragen sind telefonisch oder per E-Mail möglich. Tipp: Wer mit Gästekarte aus Bad Bocklet anreist, profitiert vom ermäßigten Preis und kann außerdem die Busverbindung kostenfrei nutzen. Damit bietet das Haus ein ausgesprochen besucherfreundliches Preis-Leistungs-Verhältnis für Einzelgäste, Familien und Gruppen.
Schlossfest, Programm und saisonale Highlights
Die Museen Schloss Aschach sind nicht nur Ausstellungsort, sondern auch Bühne für stimmungsvolle Feste und Events im Jahreslauf. Ein Fixpunkt ist das Schlossfest im Mai: 2025 fand es am Wochenende 24. und 25. Mai jeweils von 11:00 bis 17:00 Uhr statt. Das Programm verband Führungen durch das Graf-Luxburg-Museum – darunter eine Highlights-Tour zu europäischen und ostasiatischen Sammlungsstücken um 11:15 Uhr – mit interaktiven Familienführungen um 14:00 Uhr. Ein besonderes Publikumsliebling ist die Kostümführung „Carola Gräfin von Luxburg“ um 15:15 Uhr, bei der historische Räume mit lebendiger Erzählkunst erfahrbar werden. Ergänzt wurde das Fest durch Kreativangebote, Musik und kulinarische Stände; am Samstag lud ein Flohmarkt im malerischen Schlosspark zum Stöbern ein. Als sommerliches Gegenstück zog das Weinfest am 27. und 28. Juni 2025 Besucherinnen und Besucher in den Abendstunden in den Park: mit regionalen Weinen, entspanntem Flair und Live-Musik – etwa der TG Big-Band Schweinfurt zum Auftakt – sowie einem Nachwuchsprogramm mit aufstrebenden Bands aus Unterfranken. Im Advent wird das Areal zur atmosphärischen Kulisse für „Weihnachten auf Schloss Aschach“; 2025 öffnete das Event am 13. und 14. Dezember und bot Musik, Marktstände und den Eintritt in alle drei Museen zu einem günstigen Veranstaltungsobolus. Darüber hinaus füllt ein abwechslungsreiches Kalenderprogramm die Saison: öffentliche Führungen, Themenführungen zur Baugeschichte, Theaterabende, Ferienprogramme für Kinder und Bildungsveranstaltungen. Das Museumsteam stellt für jeden Saisonzeitraum einen Veranstaltungsflyer bereit und aktualisiert die Termine online. Wer seinen Besuch mit einem Event verknüpfen möchte, sollte den Kalender prüfen, denn viele Formate – von Familienführungen bis zur Theaterlesung – sind im Eintritt enthalten oder gegen geringe Zusatzgebühren buchbar. Damit gelingt der Spagat zwischen musealer Tiefe und erlebnisreicher Zeit im Schlosspark; gerade Familien profitieren vom Mix aus Kultur, Spielen und Kulinarik. Tipp: Programmtermine können saisonal variieren; die aktuellen Daten sind auf der Website der Museen veröffentlicht.
Anfahrt, Parken und ÖPNV
Die Adresse für die Navigation lautet: Schlossstraße 24, 97708 Bad Bocklet/Aschach. Die Anlage liegt in Unterfranken, verkehrsgünstig zu mehreren Städten: Bad Kissingen (ca. 2 km), Schweinfurt (ca. 35 km), Fulda (ca. 65 km) und Würzburg (ca. 70 km). Für Pkw- und Reisebusgäste gibt es Parkplätze unterhalb des Schlosses. Gäste mit Behinderung finden oben am Schloss – über die Schlossauffahrt – drei ausgewiesene Behindertenparkplätze. Wer nachhaltig anreisen möchte, nutzt den öffentlichen Nahverkehr: Mit der Bahn geht es bis Bad Kissingen Bahnhof; von dort bringen die Buslinie 8142 (täglich, Abfahrten u. a. am Bahnhof und am Berliner Platz) sowie der Bäderlandbus (samstags, sonntags und an Feiertagen) nach Aschach. Die Busfahrt dauert nur wenige Minuten, denn die Distanz zwischen Kurstadt und Schlossort ist gering; mit Gästekarte Bad Bocklet ist die Verbindung für Gäste oft kostenfrei. Ein besonderes Erlebnis ist die historische Postkutsche, die zwischen Mai und Oktober jeweils donnerstags, freitags und samstags um 14:00 Uhr vom Parkplatz Tattersall in Bad Kissingen startet und Besucherinnen und Besucher bequem bis zum Schloss bringt – ideal für alle, die Anreise und Erlebnis verbinden möchten. Vor Ort erleichtern klare Ausschilderungen den Weg vom Parkplatz durch den Schlosspark zum Kassenbereich. Für Radfahrende ist das Schloss über ruhige Straßen und Wege erreichbar; das Umland bietet reizvolle Routen entlang der Saale. Wer zu Fuß unterwegs ist, findet von Bad Bocklet aus schöne Spazierwege, darunter eine Rundtour, die über den Kurpark und entlang der Saale nach Aschach führt. Für Gruppen empfiehlt sich eine kurze Vorabinformation per Telefon oder E-Mail, insbesondere wenn ein Busparkplatz benötigt wird oder eine Führung gewünscht ist. Mit dieser guten Erreichbarkeit – Auto, Bus, Bahn plus Postkutsche – ist Schloss Aschach gleichermaßen für Tagesausflüge wie längere Aufenthalte attraktiv.
Die drei Museen: Highlights und Sammlungen
Die Geschichte des Ortes reicht bis ins 12. Jahrhundert zurück, als die Henneberger eine Burg errichten ließen. Nach Zerstörungen – unter anderem im Bauernkrieg – bauten die Würzburger Fürstbischöfe die Anlage zum Jagd- und Verwaltungssitz aus. 1874 erwarben Friedrich Graf von Luxburg, damaliger Regierungspräsident von Unterfranken und Aschaffenburg, und seine Frau Luise, geborene Prinzessin von Schönaich-Carolath, das Schloss und machten es zum Sommersitz ihrer Familie. 1955 übergab Karl Graf von Luxburg die Anlage mitsamt Ausstattung dem Bezirk Unterfranken; 1957 wurde unter Leitung von Max H. von Freeden das Schlossmuseum eröffnet. Heute führt der Rundgang zunächst ins Graf-Luxburg-Museum im Großen Schloss: Hier betreten Sie original erhaltene Wohn- und Arbeitsräume der gräflichen Familie aus dem 19. und frühen 20. Jahrhundert. Medien-, Hör- und Mitmachstationen machen die adelige Wohn- und Lebenskultur anschaulich; in eigenen Räumen dokumentieren europäische und ostasiatische Kunstsammlungen die Sammelleidenschaft der Familie – von Gemälden und Plastiken der Gotik und Renaissance bis zu Porzellanen und Bronzen aus Ostasien. Ergänzend gibt es eine kostenlose Museums-App „Graf-Luxburg-Museum“ (Deutsch, Englisch, Französisch) mit zwei Routen: einem klassischen Rundgang durch das Schloss und einer barrierearmen Variante „Mit dem Rollstuhl durch das Schloss“. Die App bietet Audiogrüße, digitale Postkarten und weitere Inhalte, auch Infos zum Volkskundemuseum, Schulmuseum und Schlosspark; WLAN steht im Kassenbereich bereit. Im Volkskundemuseum, untergebracht im barocken Fruchtspeicher, lernen Sie das Alltagsleben der Rhön zwischen 1850 und 1950 kennen: Wohnen, Arbeiten, Essen und Trinken, Kleidung, Trachten, Geräte und Maschinen. Anschauliche Inszenierungen, Exponate und Texte zeigen, wie Menschen in der Region ihren Alltag gestalteten. Das Schulmuseum im ehemaligen Gärtnerhaus führt in Unterricht und Schulkultur um 1900: Schulbänke, Wandbilder, Hefte und Schreibutensilien lassen den Klassenraum jener Zeit lebendig werden. Die drei Häuser greifen ineinander: adeliges Leben, ländlicher Alltag, Bildungsgeschichte. Im Zusammenspiel mit dem Schlosspark entsteht ein anschaulicher Bogen durch mehrere Jahrhunderte fränkischer Kulturgeschichte – ideal für Familien, Schulen und Reisegruppen.
Fotos, Familienzeit und Service vor Ort
Wer das Areal besucht, erlebt nicht nur Ausstellungen, sondern eine entspannte Zeit im Grünen. Der Schlosspark lädt zum Flanieren ein; auf Bänken und Wiesen entstehen ganz natürlich schöne Fotomotive mit Schloss, Mauern und altem Baumbestand. Für Kinder ist der naturnahe Abenteuerspielplatz ein Highlight: Auf rund 1.600 Quadratmetern bietet er Spielgeräte für verschiedene Altersgruppen, darunter eine 30 Meter lange Doppelseilbahn, eine thematische Kletterlandschaft in Anlehnung an die historische Postkutsche, Rutschen, Schaukeln, Wackelbrücke und Sandbereich. Der Spielplatz liegt direkt hinter dem Volkskundemuseum, außerhalb der Schlossmauer, ist frei zugänglich und bietet schattige Plätze für eine Pause. Für kulinarische Stärkung sorgt das Gasthaus im Schloss im Kleinen Schloss mit Innenräumen und Terrasse mit Schlossblick; serviert werden fränkische und internationale Speisen, auch vegetarisch und vegan. Für Feiern – von Familienfesten bis Hochzeiten – steht das Team ebenfalls bereit. Wer seinen Besuch verlängern möchte, findet im Museumsshop Kataloge, Postkarten und kleine Andenken. Fotos: Offizielle Bildgalerien auf der Museumswebsite sowie Social-Media-Beiträge zeigen Impressionen aus den Ausstellungen und dem Park; besonders beliebt sind Perspektiven aus dem Treppenhaus des Großen Schlosses, Details aus den Salons, Blicke in den historischen Schulsaal sowie Parkansichten im Wechsel der Jahreszeiten. Praktisch: Die Museen engagieren sich für Barrierefreiheit („Museum für alle“) und bieten Informationen, Services sowie die barrierearme App-Route. Für Familien gibt es Führungen, Ferienprogramme und Kindergeburtstage mit altersgerechten Stationen. So wird der Museumsbesuch zum gemeinsamen Erlebnis – vom ersten Entdecken bis zum Spielen und Genießen im Freien.
Rezensionen, Tipps und Hintergrund
Dass Schloss Aschach ein beliebtes Ausflugsziel ist, spiegelt sich in den Online-Bewertungen wider: Mit 4,6 von 5 Sternen aus mehreren hundert Rezensionen heben Gäste die Vielfalt der drei Museen, die freundliche Betreuung, die gepflegte Anlage und das gastronomische Angebot hervor. Häufige Tipps aus Rückmeldungen: Ausreichend Zeit mitbringen – zwei bis drei Stunden sind für alle drei Häuser realistisch, mit Führung oder Spielplatz auch mehr. Wer tiefer einsteigen möchte, startet im Graf-Luxburg-Museum und nutzt die App für Hintergründe; anschließend lohnt der Wechsel ins Volkskundemuseum und zum Abschluss ins Schulmuseum, bevor es in den Park oder ins Gasthaus geht. Familien planen eine Pause am Spielplatz ein. Wer öffentliche Führungen besuchen will, prüft tagesaktuell den Veranstaltungskalender. Für Wochenenden mit Events – Schlossfest, Weinfest oder Adventsmarkt – empfiehlt sich eine frühere Anreise, um entspannt zu parken und das Programm vollständig mitzunehmen. Historischer Hintergrund: Die Anlage geht auf eine mittelalterliche Burg zurück, erfuhr nach Zerstörungen Neuaufbauten und wurde im 19. Jahrhundert von der Familie von Luxburg als Sommersitz ausgebaut. 1955 erfolgte die Schenkung an den Bezirk Unterfranken; seit 1957 ist das Schloss als Museum zugänglich. Heute verantwortet der Bezirk die Häuser als öffentliche Kultureinrichtung; die Unterfränkische Kulturstiftung fungiert als Träger. Diese Kontinuität ermöglicht ein Programm, das von klassischen Museumsangeboten über Bildung bis zu Festen im Park reicht. Für die Anreise gilt: Wer mit Bus 8142 oder dem Bäderlandbus fährt, spart Parkplatzsuche; die Postkutsche (Mai–Oktober, Do–Sa, 14:00 ab Bad Kissingen Tattersall) ist ein stimmungsvolles Extra. Bitte beachten Sie, dass Termine, Öffnungszeiten und einzelne Programmdetails saisonal variieren können; die offiziellen Seiten informieren aktuell. So gelingt ein Besuch, der Kulturgeschichte, Natur und Gastlichkeit verbindet – in einem Schloss, das regionale Identität lebendig hält.
Quellen:
- Museen Schloss Aschach – Offizielle Website
- Museen Schloss Aschach – Öffnungszeiten und Preise
- Museen Schloss Aschach – Anreise, Parken, ÖPNV, Postkutsche
- Museen Schloss Aschach – Die Museen im Überblick
- Museen Schloss Aschach – Abenteuerspielplatz
- Museen Schloss Aschach – App „Graf-Luxburg-Museum“
- Museen Schloss Aschach – Feste mit Markt (Schlossfest)
- Museen Schloss Aschach – Veranstaltungen 2025
- Bad Bocklet Tourismus – Museen Schloss Aschach
- Wikipedia – Schloss Aschach (Bad Bocklet)
- MAINLIKE – Schlossfest in den Museen Schloss Aschach (24.–25.05.2025)
- revista.de – Schlossfest in den Museen Schloss Aschach (24.–25.05.2025)
Museen Schloss Aschach | Tickets & Schlossfest 24.–25. Mai
Die Museen Schloss Aschach verbinden auf einzigartige Weise Schlossatmosphäre, lebendige Kulturgeschichte und ein familienfreundliches Besuchserlebnis. Nur wenige Kilometer von Bad Kissingen entfernt, erwartet Sie in Bad Bocklet/Aschach ein Ensemble aus drei Häusern: das Graf-Luxburg-Museum mit den ehemaligen Wohnräumen der gräflichen Familie, das Volkskundemuseum mit Einblicken in das ländliche Leben der Rhön zwischen 1850 und 1950 sowie das Schulmuseum mit einem inszenierten Klassenzimmer um 1900. Hinzu kommen ein weitläufiger Schlosspark, ein großer Abenteuerspielplatz und das Gasthaus im Schloss. Die Saison ist traditionell von Frühjahr bis Herbst geöffnet; 2025 dauerte sie vom 29. März bis 9. November mit festen Öffnungszeiten an Dienstagen bis Sonntagen. Tickets erhalten Sie bequem vor Ort zu familienfreundlichen Preisen; eine Jahreskarte ist ebenfalls erhältlich. Die Anreise ist flexibel: mit Auto und Bus, vom Bahnhof Bad Kissingen mit der Linie 8142 oder am Wochenende per Bäderlandbus. Sogar eine historische Postkutsche bringt von Mai bis Oktober regelmäßig Gäste zum Schloss. Mit 4,6 von 5 Sternen bei 736 Google-Bewertungen sprechen zufriedene Besucherinnen und Besucher für sich: gelobt werden das engagierte Team, die liebevoll kuratierten Ausstellungen, der Schlosspark und das Angebot für Familien.
Tickets, Öffnungszeiten und Preise
Die Museen Schloss Aschach arbeiten mit einem klaren und fairen Ticketmodell, das den Besuch entspannt planbar macht. Während der Museumssaison 2025 (29.03.–09.11.) galten folgende Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag 14:00–17:00 Uhr, Samstag, Sonntag und Feiertag 11:00–17:00 Uhr. Montags ist Ruhetag; fällt ein Feiertag auf Montag, verschiebt sich der Ruhetag auf den Dienstag. Der Einheitseintritt deckt alle drei Museen ab: Erwachsene zahlen 6,00 Euro; Erwachsene mit Gästekarte und Gruppen ab 10 Personen 5,00 Euro; Ermäßigte (Schüler, Studierende, Inhaber einer Ehrenamtskarte sowie Menschen mit Behinderung) 3,50 Euro; Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre 2,00 Euro; Kinder bis 6 Jahre sowie Schüler im Klassenverbund haben freien Eintritt. Für Familien gibt es die Familienkarte (2 Erwachsene und bis zu 3 Kinder) für 12,00 Euro. Zusätzlich wird eine Jahreskarte angeboten (15,00 Euro), ideal für wiederkehrende Besuche über die Saison hinweg. Die Besonderheit: Das Ticket gilt kalenderjahrweit; Sie müssen die drei Häuser nicht am selben Tag besuchen, sondern können Ihren Rundgang auf mehrere Tage verteilen. Wer das Programm vertiefen möchte, bucht Führungen: Standardführungen im Graf-Luxburg-Museum, im Volkskundemuseum oder im Schulmuseum kosten 45,00 Euro je Gruppe, Erlebnisführungen – etwa mit „Gräfin Carola“ als Kostümführung – 60,00 Euro je Gruppe; pro Führung werden bis zu 25 Personen betreut, zuzüglich Museumseintritt. Tickets erhalten Sie an der Museumskasse im Kassenbereich mit angeschlossenem Museumsshop; hier finden Sie auch Kataloge und Souvenirs. Eine Online-Ticketpflicht besteht nicht, was die Spontanität vor Ort erhöht. Für Schulklassen, Kindergruppen oder Reisegruppen stehen maßgeschneiderte Angebote bereit; Anfragen sind telefonisch oder per E-Mail möglich. Tipp: Wer mit Gästekarte aus Bad Bocklet anreist, profitiert vom ermäßigten Preis und kann außerdem die Busverbindung kostenfrei nutzen. Damit bietet das Haus ein ausgesprochen besucherfreundliches Preis-Leistungs-Verhältnis für Einzelgäste, Familien und Gruppen.
Schlossfest, Programm und saisonale Highlights
Die Museen Schloss Aschach sind nicht nur Ausstellungsort, sondern auch Bühne für stimmungsvolle Feste und Events im Jahreslauf. Ein Fixpunkt ist das Schlossfest im Mai: 2025 fand es am Wochenende 24. und 25. Mai jeweils von 11:00 bis 17:00 Uhr statt. Das Programm verband Führungen durch das Graf-Luxburg-Museum – darunter eine Highlights-Tour zu europäischen und ostasiatischen Sammlungsstücken um 11:15 Uhr – mit interaktiven Familienführungen um 14:00 Uhr. Ein besonderes Publikumsliebling ist die Kostümführung „Carola Gräfin von Luxburg“ um 15:15 Uhr, bei der historische Räume mit lebendiger Erzählkunst erfahrbar werden. Ergänzt wurde das Fest durch Kreativangebote, Musik und kulinarische Stände; am Samstag lud ein Flohmarkt im malerischen Schlosspark zum Stöbern ein. Als sommerliches Gegenstück zog das Weinfest am 27. und 28. Juni 2025 Besucherinnen und Besucher in den Abendstunden in den Park: mit regionalen Weinen, entspanntem Flair und Live-Musik – etwa der TG Big-Band Schweinfurt zum Auftakt – sowie einem Nachwuchsprogramm mit aufstrebenden Bands aus Unterfranken. Im Advent wird das Areal zur atmosphärischen Kulisse für „Weihnachten auf Schloss Aschach“; 2025 öffnete das Event am 13. und 14. Dezember und bot Musik, Marktstände und den Eintritt in alle drei Museen zu einem günstigen Veranstaltungsobolus. Darüber hinaus füllt ein abwechslungsreiches Kalenderprogramm die Saison: öffentliche Führungen, Themenführungen zur Baugeschichte, Theaterabende, Ferienprogramme für Kinder und Bildungsveranstaltungen. Das Museumsteam stellt für jeden Saisonzeitraum einen Veranstaltungsflyer bereit und aktualisiert die Termine online. Wer seinen Besuch mit einem Event verknüpfen möchte, sollte den Kalender prüfen, denn viele Formate – von Familienführungen bis zur Theaterlesung – sind im Eintritt enthalten oder gegen geringe Zusatzgebühren buchbar. Damit gelingt der Spagat zwischen musealer Tiefe und erlebnisreicher Zeit im Schlosspark; gerade Familien profitieren vom Mix aus Kultur, Spielen und Kulinarik. Tipp: Programmtermine können saisonal variieren; die aktuellen Daten sind auf der Website der Museen veröffentlicht.
Anfahrt, Parken und ÖPNV
Die Adresse für die Navigation lautet: Schlossstraße 24, 97708 Bad Bocklet/Aschach. Die Anlage liegt in Unterfranken, verkehrsgünstig zu mehreren Städten: Bad Kissingen (ca. 2 km), Schweinfurt (ca. 35 km), Fulda (ca. 65 km) und Würzburg (ca. 70 km). Für Pkw- und Reisebusgäste gibt es Parkplätze unterhalb des Schlosses. Gäste mit Behinderung finden oben am Schloss – über die Schlossauffahrt – drei ausgewiesene Behindertenparkplätze. Wer nachhaltig anreisen möchte, nutzt den öffentlichen Nahverkehr: Mit der Bahn geht es bis Bad Kissingen Bahnhof; von dort bringen die Buslinie 8142 (täglich, Abfahrten u. a. am Bahnhof und am Berliner Platz) sowie der Bäderlandbus (samstags, sonntags und an Feiertagen) nach Aschach. Die Busfahrt dauert nur wenige Minuten, denn die Distanz zwischen Kurstadt und Schlossort ist gering; mit Gästekarte Bad Bocklet ist die Verbindung für Gäste oft kostenfrei. Ein besonderes Erlebnis ist die historische Postkutsche, die zwischen Mai und Oktober jeweils donnerstags, freitags und samstags um 14:00 Uhr vom Parkplatz Tattersall in Bad Kissingen startet und Besucherinnen und Besucher bequem bis zum Schloss bringt – ideal für alle, die Anreise und Erlebnis verbinden möchten. Vor Ort erleichtern klare Ausschilderungen den Weg vom Parkplatz durch den Schlosspark zum Kassenbereich. Für Radfahrende ist das Schloss über ruhige Straßen und Wege erreichbar; das Umland bietet reizvolle Routen entlang der Saale. Wer zu Fuß unterwegs ist, findet von Bad Bocklet aus schöne Spazierwege, darunter eine Rundtour, die über den Kurpark und entlang der Saale nach Aschach führt. Für Gruppen empfiehlt sich eine kurze Vorabinformation per Telefon oder E-Mail, insbesondere wenn ein Busparkplatz benötigt wird oder eine Führung gewünscht ist. Mit dieser guten Erreichbarkeit – Auto, Bus, Bahn plus Postkutsche – ist Schloss Aschach gleichermaßen für Tagesausflüge wie längere Aufenthalte attraktiv.
Die drei Museen: Highlights und Sammlungen
Die Geschichte des Ortes reicht bis ins 12. Jahrhundert zurück, als die Henneberger eine Burg errichten ließen. Nach Zerstörungen – unter anderem im Bauernkrieg – bauten die Würzburger Fürstbischöfe die Anlage zum Jagd- und Verwaltungssitz aus. 1874 erwarben Friedrich Graf von Luxburg, damaliger Regierungspräsident von Unterfranken und Aschaffenburg, und seine Frau Luise, geborene Prinzessin von Schönaich-Carolath, das Schloss und machten es zum Sommersitz ihrer Familie. 1955 übergab Karl Graf von Luxburg die Anlage mitsamt Ausstattung dem Bezirk Unterfranken; 1957 wurde unter Leitung von Max H. von Freeden das Schlossmuseum eröffnet. Heute führt der Rundgang zunächst ins Graf-Luxburg-Museum im Großen Schloss: Hier betreten Sie original erhaltene Wohn- und Arbeitsräume der gräflichen Familie aus dem 19. und frühen 20. Jahrhundert. Medien-, Hör- und Mitmachstationen machen die adelige Wohn- und Lebenskultur anschaulich; in eigenen Räumen dokumentieren europäische und ostasiatische Kunstsammlungen die Sammelleidenschaft der Familie – von Gemälden und Plastiken der Gotik und Renaissance bis zu Porzellanen und Bronzen aus Ostasien. Ergänzend gibt es eine kostenlose Museums-App „Graf-Luxburg-Museum“ (Deutsch, Englisch, Französisch) mit zwei Routen: einem klassischen Rundgang durch das Schloss und einer barrierearmen Variante „Mit dem Rollstuhl durch das Schloss“. Die App bietet Audiogrüße, digitale Postkarten und weitere Inhalte, auch Infos zum Volkskundemuseum, Schulmuseum und Schlosspark; WLAN steht im Kassenbereich bereit. Im Volkskundemuseum, untergebracht im barocken Fruchtspeicher, lernen Sie das Alltagsleben der Rhön zwischen 1850 und 1950 kennen: Wohnen, Arbeiten, Essen und Trinken, Kleidung, Trachten, Geräte und Maschinen. Anschauliche Inszenierungen, Exponate und Texte zeigen, wie Menschen in der Region ihren Alltag gestalteten. Das Schulmuseum im ehemaligen Gärtnerhaus führt in Unterricht und Schulkultur um 1900: Schulbänke, Wandbilder, Hefte und Schreibutensilien lassen den Klassenraum jener Zeit lebendig werden. Die drei Häuser greifen ineinander: adeliges Leben, ländlicher Alltag, Bildungsgeschichte. Im Zusammenspiel mit dem Schlosspark entsteht ein anschaulicher Bogen durch mehrere Jahrhunderte fränkischer Kulturgeschichte – ideal für Familien, Schulen und Reisegruppen.
Fotos, Familienzeit und Service vor Ort
Wer das Areal besucht, erlebt nicht nur Ausstellungen, sondern eine entspannte Zeit im Grünen. Der Schlosspark lädt zum Flanieren ein; auf Bänken und Wiesen entstehen ganz natürlich schöne Fotomotive mit Schloss, Mauern und altem Baumbestand. Für Kinder ist der naturnahe Abenteuerspielplatz ein Highlight: Auf rund 1.600 Quadratmetern bietet er Spielgeräte für verschiedene Altersgruppen, darunter eine 30 Meter lange Doppelseilbahn, eine thematische Kletterlandschaft in Anlehnung an die historische Postkutsche, Rutschen, Schaukeln, Wackelbrücke und Sandbereich. Der Spielplatz liegt direkt hinter dem Volkskundemuseum, außerhalb der Schlossmauer, ist frei zugänglich und bietet schattige Plätze für eine Pause. Für kulinarische Stärkung sorgt das Gasthaus im Schloss im Kleinen Schloss mit Innenräumen und Terrasse mit Schlossblick; serviert werden fränkische und internationale Speisen, auch vegetarisch und vegan. Für Feiern – von Familienfesten bis Hochzeiten – steht das Team ebenfalls bereit. Wer seinen Besuch verlängern möchte, findet im Museumsshop Kataloge, Postkarten und kleine Andenken. Fotos: Offizielle Bildgalerien auf der Museumswebsite sowie Social-Media-Beiträge zeigen Impressionen aus den Ausstellungen und dem Park; besonders beliebt sind Perspektiven aus dem Treppenhaus des Großen Schlosses, Details aus den Salons, Blicke in den historischen Schulsaal sowie Parkansichten im Wechsel der Jahreszeiten. Praktisch: Die Museen engagieren sich für Barrierefreiheit („Museum für alle“) und bieten Informationen, Services sowie die barrierearme App-Route. Für Familien gibt es Führungen, Ferienprogramme und Kindergeburtstage mit altersgerechten Stationen. So wird der Museumsbesuch zum gemeinsamen Erlebnis – vom ersten Entdecken bis zum Spielen und Genießen im Freien.
Rezensionen, Tipps und Hintergrund
Dass Schloss Aschach ein beliebtes Ausflugsziel ist, spiegelt sich in den Online-Bewertungen wider: Mit 4,6 von 5 Sternen aus mehreren hundert Rezensionen heben Gäste die Vielfalt der drei Museen, die freundliche Betreuung, die gepflegte Anlage und das gastronomische Angebot hervor. Häufige Tipps aus Rückmeldungen: Ausreichend Zeit mitbringen – zwei bis drei Stunden sind für alle drei Häuser realistisch, mit Führung oder Spielplatz auch mehr. Wer tiefer einsteigen möchte, startet im Graf-Luxburg-Museum und nutzt die App für Hintergründe; anschließend lohnt der Wechsel ins Volkskundemuseum und zum Abschluss ins Schulmuseum, bevor es in den Park oder ins Gasthaus geht. Familien planen eine Pause am Spielplatz ein. Wer öffentliche Führungen besuchen will, prüft tagesaktuell den Veranstaltungskalender. Für Wochenenden mit Events – Schlossfest, Weinfest oder Adventsmarkt – empfiehlt sich eine frühere Anreise, um entspannt zu parken und das Programm vollständig mitzunehmen. Historischer Hintergrund: Die Anlage geht auf eine mittelalterliche Burg zurück, erfuhr nach Zerstörungen Neuaufbauten und wurde im 19. Jahrhundert von der Familie von Luxburg als Sommersitz ausgebaut. 1955 erfolgte die Schenkung an den Bezirk Unterfranken; seit 1957 ist das Schloss als Museum zugänglich. Heute verantwortet der Bezirk die Häuser als öffentliche Kultureinrichtung; die Unterfränkische Kulturstiftung fungiert als Träger. Diese Kontinuität ermöglicht ein Programm, das von klassischen Museumsangeboten über Bildung bis zu Festen im Park reicht. Für die Anreise gilt: Wer mit Bus 8142 oder dem Bäderlandbus fährt, spart Parkplatzsuche; die Postkutsche (Mai–Oktober, Do–Sa, 14:00 ab Bad Kissingen Tattersall) ist ein stimmungsvolles Extra. Bitte beachten Sie, dass Termine, Öffnungszeiten und einzelne Programmdetails saisonal variieren können; die offiziellen Seiten informieren aktuell. So gelingt ein Besuch, der Kulturgeschichte, Natur und Gastlichkeit verbindet – in einem Schloss, das regionale Identität lebendig hält.
Quellen:
- Museen Schloss Aschach – Offizielle Website
- Museen Schloss Aschach – Öffnungszeiten und Preise
- Museen Schloss Aschach – Anreise, Parken, ÖPNV, Postkutsche
- Museen Schloss Aschach – Die Museen im Überblick
- Museen Schloss Aschach – Abenteuerspielplatz
- Museen Schloss Aschach – App „Graf-Luxburg-Museum“
- Museen Schloss Aschach – Feste mit Markt (Schlossfest)
- Museen Schloss Aschach – Veranstaltungen 2025
- Bad Bocklet Tourismus – Museen Schloss Aschach
- Wikipedia – Schloss Aschach (Bad Bocklet)
- MAINLIKE – Schlossfest in den Museen Schloss Aschach (24.–25.05.2025)
- revista.de – Schlossfest in den Museen Schloss Aschach (24.–25.05.2025)
Häufig gestellte Fragen
Bewertungen
Petra Von Ende
17. Juli 2025
Eine beeindruckende Schlossanlage, die drei Museen beherbergt. Aus Zeitgründen konnte ich leider nur das Volkskunde- und das Schulmuseum besuchen. Eindrucksvoll kann man hier durch die Zeiten schlendern. Und wenn man schon etwas älter ist, kommen die Erinnerungen an die Kindertage, wo man sich vor einer Verkaufstheke der 60er Jahre oder in den Schulbänken mit den Klappsitzen wieder findet. Alles ist mit viel Liebe zusammen gestellt und mit dem netten Personal lässt es sich gut über alte Zeiten plaudern. Interessant auch für Familienausflüge. Für die Kids gibt es einen tollen Abenteuerspielplatz. Freundlich wird man auch in der Gaststätte des Schlosses bewirtet.
André Scholz
10. August 2025
ein sehr schöner Ort mit vielen Erlebnismöglichkeiten: alle 3 Museen sind absolut sehenswert und sehr gut aufbereitet, der Park ist wunderschön mit seinem alten Baumbestand, vor der Burgmauer wartet ein sehr großer Spielplatz darauf, allen kleinen Gästen den Besuch zu verschönern, die Gastronomie ist hervorragend, alle Mitarbeiter sind ausnahmslos freundlich und zuvorkommend
s Suepke
9. August 2025
Sehr schön erhaltene Schlossanlage mit Gastwirtschaft und drei Museen. Die Ausstellung im Haupthaus handelt von der Familie von Lichtenstein und hat viele asiatische und historische Exponate, die das Leben im 1900 zeigen.
Christine Breitenbach
5. November 2025
Sehr zu empfehlen. Die Museen, Restaurant, tolle Führung, Architektur, netter Shop, gute Parkmöglichkeiten. Sehr preiswert.
Norma Dressler
30. Juli 2025
Sehr schönes schloß, vielseitige Ausstellung. Waren sehr begeistert. Insgesamt 3 Museen, schöner kleiner Park. Das Restaurant ist sehr zu empfehlen. Super Service ,Essen sehr sehr gut

